Das Unternehmen Hamburg Energie, der städtische Energieversorger der Hansestadt, erhöht ab Juli den Strompreis um vier Prozent.

Er folgt damit mehreren hundert Anbietern, die bereits zum Jahresbeginn an der Preisschraube drehten.

Steigender Strompreis auch bei der Hamburg Energie

Wer beispielsweise den Tarif Tor zur Welt gewählt hat, muss ab ersten Juli pro kWh 26 Cent bezahlen, bisher kostete die Einheit 24,8 Cent.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Was auf den ersten Blick nicht besonders viel erscheinen mag, wirkt sich übers Jahr bei einem Zweipersonenhaushalt mit 2.500 kWh Verbrauch als Mehrkosten von dreißig Euro aus. Bei größeren Familien oder einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh entstehen Mehraufwendungen von jährlich 42 Euro, gleich 3,50 Euro für einen Monat.

Die Hamburg Energie bietet vorausschauenden Stromkunden mit dem Tarif Heimathafen einen Strompreis mit Preisgarantie bis 2015 an. Jedoch hat Sicherheit wie in vielen Bereichen auch hier ihren Preis. Der sicher gleichbleibende Strompreis muss mit knapp einem Cent mehr pro kWh bezahlt werden.

Hintergründe zu den bundesweit gestiegenen Strompreisen sind neben gestiegenen Kosten vielmals Bestrebungen nach höheren Gewinnen. Bei Hamburg Energie werden die, nach Eigendarstellung um mehr als sieben Prozent gestiegenen Kosten für die Preisanhebungen verantwortlich gemacht.

Nicht nur die Hamburg Energie beklagt hohe Kosten

Der Hamburger Grundversorger und Netzbetreiber Vattenfall hatte bereits im April die Preise erhöht. Er versucht nach eigenen Angaben, dadurch die gestiegenen Kosten zu kompensieren.

Dass es auch anders geht, beweist ein weiteres Unternehmen aus der Hansestadt. Der seit 1998 operierende unabhängige Ökostromversorger Lichtblick hat bereits zum ersten März dieses Jahres seinen Strompreis aufgrund gesunkener Einkaufskosten gesenkt. Der neue Preis von Lichtblick liegt damit deutlich unter dem Tarif der Grundversorgung von Vattenfall.

Die Verbraucher stehen den Preissteigerungen keinesfalls machtlos gegenüber, sie können jederzeit zu einem günstigeren Versorger wechseln. Denn seit der Liberalisierung des deutschen Strommarktes im Jahr 1998 haben sie die Wahl unter mehr als 1.000 bundesweit agierenden Stromanbietern. Sinnvoll ist für sie, langfristig bindende Verträge zu meiden, damit sie stets flexibel auf Strompreis-Veränderungen reagieren können.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz “Kredite schnell zu tilgen” sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

3 + 2 =