Hamburger Studenten haben einer aktuellen Studie entsprechend ein gravierendes Wohnungsproblem. Nur in München treffen Studierende auf höhere Mieten in Verbindung mit geringerem Leerstand. Preisgünstige kleine Appartements und Zimmer in Wohngemeinschaften sind in der Hansestadt Mangelware.

Angespannter Wohnungsmarkt für Hamburger Studenten

Die Studenten der Hansestadt finden nur schwer Unterkünfte, die ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechen. Dramatischere Verhältnisse werden nur aus der bayrischen Landeshauptstadt München gemeldet.

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Dies geht unter anderem aus einer Untersuchung aller bundesdeutschen Hochschulstandorte hervor, die der Berliner Immobilienentwickler GBI AG alljährlich durchführt.

Der Studie entsprechend hat sich das Wohnungsproblem für Hamburger Studenten im letzten Wintersemester weiter zugespitzt.

In erster Linie spüren die Metropolen das studentische Wohnungsproblem, Hamburg belegt in dem Ranking wie im Vorjahr den zweiten Platz.

So werden Hamburger Studenten mit dem hanseatischen Wohnungsproblem konfrontiert

  • Der Mangel an Wohnraum ließ das Mietniveau auf über zehn Euro pro Quadratmeter steigen. Andere Hochschulstädte zeigen einen Mittelwert von gut sieben Euro.
  • Hamburger Studenten zahlen mit durchschnittlich 400 Euro für ein WG-Zimmer einhundert Euro mehr als ihre Kommilitonen andernorts.
  • Das Wohnungsproblem erhält weitere Dramatik durch den Zuzug von 17.000 jungen Menschen, denn das Angebot hat sich seit dem Vorjahr kaum verbessert.
  • In der Hansestadt studieren mit mehr als 80.000 Personen vier Mal so viel als in anderen Hochschulstädten.
  • Das Wohnungsproblem wird sich angesichts rapide steigender Erstsemester-Zahlen weiter verschärfen.
  • In der Hansestadt stehen wesentlich weniger Immobilien leer als in anderen deutschen Großstädten. Die Leerstandsquote in Hamburg beträgt 1,6 Prozent, der bundesdeutsche Wert liegt mit 4,5 Prozent fast dreimal so hoch.

Die Politik muss mit effizienten Maßnahmen das Wohnungsproblem der Hamburger Studenten so schnell wie möglich lösen. Die Attraktivität der Hansestadt darf nicht länger unter Mangel an günstigem Wohnraum leiden.

Hamburg ist ein führender Industriestandort, an dem immer mehr gut ausgebildete Fachkräfte benötigt werden. Wer sich in Hamburg kein Studium leisten kann, wird später auch andernorts arbeiten wollen.

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