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©Sebastian Weimar

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

“Bittere Wahrheiten für Eigentümer”

So übertitelt die “Welt am Sonntag” vom 30. April 2017 eine ausführliche Recherche. Zitiert wird u.a. der Geschäftsführer einer Sparkassen-Immobilienorganisation, der mehr als 10.000 Bewertungen durchgeführt hat: “Nur fünf Kunden haben den Wert richtig eingeschätzt, alle anderen lagen weit oberhalb.” Schlechte Energiewerte, eine veraltete Technik und völlig überschätzte Einbauten (Küchen, Sauna, Garagen/Carports) sind die wesentlichen Gründe. 1 bis 1,25 Prozent beträgt der jährliche Wertverlust (Abschreibung) einer Immobilie, wenn nicht wirklich werterhöhend investiert wird.

Betongold als Altersvorsorge

Das Mantra der Deutschen: Im Alter mietfrei wohnen. Sobald der Eigentümer aber eine altersbedingte Veränderung vornehmen möchte, erkennt er, dass Immobilien wirklich immobil sind. Der Verkaufs- und Trennungsprozess wird zudem mit den Jahren immer problematischer. Also bleibt man im bekannten Umfeld und richtet sich irgendwie ein. Die Lebensqualität und das Entdecken von neuen Erlebnissen bleibt oftmals auf der Strecke. Wenn dann noch ein Partner im nicht altersgerechten Haus verstirbt, ist das Desaster komplett.

Ein persönlicher Lebensumbruch

Wir haben uns entschieden, flexibel in die nächste Lebensphase zu gehen. Nach 27 Jahren Eigentum eines großen reetgedeckten Fachwerkhauses mit 2.500 qm parkähnlichem Garten, wollen wir mobiler leben. Den Kindern haben wir eine naturnahe, ländliche Jugend bieten können, wir haben unsere Garten- und Rosenlust austoben dürfen und die Unabhängigkeit eines eigenen Hauses genießen dürfen. Nun ziehen wir unseren Kindern hinterher.

Verkauf und Neubeginn

In unserer ländlichen Umgebung haben wir aufgrund der Einzigartigkeit unseres Objektes einen guten Preis erzielt. Und jetzt ziehen wir nächste Woche nach Lüneburg in ein völlig renoviertes Stadthaus, in dem fast 1.000 Jahre alten Viskulenhof, direkt in der Innenstadt an der Ilmenau ein. Zur Miete! Bewusst diese Entscheidung, um unproblematisch in den nächsten Jahren, nahezu jederzeit, die Wohnform an die altersbedingten Umstände anpassen zu können. Natürlich bleibt das Chilehaus als Standort in Hamburg und unsere Besuche bei Ihnen zu Hause wie gehabt. Sehr gerne dürfen Sie uns aber auch in unserem neuen Lüneburger Innenstadtbüro besuchen kommen.

Eine eigene Immobilie ist nicht alles

Die kritischen Anmerkungen zum Wert einer Immobilie sollten nachdenklich stimmen. Immobilienbesitzer wissen zudem, dass vieles an Altersvorsorgegeldern im Eigenheim geparkt/verschwunden ist. Auch freie Liquidität ist ständig reserviert (60.000 für ein neues Reetdach, 10.000 für eine neue Heizung usw.). Dagegen ist das altersgerechte Leben mit neuen, spannenden Herausforderungen und einem noch kräftig aufgestocktem Liquiditäts- und Anlagebestand auch eine wunderbare Option.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.
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Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

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Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.
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Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer - großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.
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Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun - ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.
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Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: "Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?" Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.
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Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

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Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.
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Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.
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Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.
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