©Pixabay

Internetfirmen – lohnt ein Aktienkauf?

Seit mehr als 400 Jahren werden Aktien an der Börse gehandelt und bis heute konnten sie sich als spannende und gleichzeitig diffizile Wertanlage halten. Die richtigen Aktien aufzuspüren und diese geschickt zu handeln, also diese zum richtigen Zeitpunkt einzukaufen oder abzutreten, ist nach wie vor keine leichte Angelegenheit.

Doch die exorbitanten Renditen, die sich im Idealfall mit dieser Anlageform erzielen lassen, machen es für immer mehr Privatanleger so attraktiv, über Finanzbroker, wie Lynx, in Aktien oder in Fonds zu investieren. Vor Hunderten von Jahren hat noch kein Mensch daran gedacht, einmal sein Geld in nicht greifbare, virtuelle Unternehmen anzulegen. Heutzutage ist das zur Normalität geworden, da immer mehr Internet-Firmen ihre Unternehmensanteile in Wertpapiere aufteilen. Doch lohnt sich der Kauf von Aktien, deren AG ausschließlich online tätig ist?

Beispiele

Zu vielen Online-Unternehmen gibt es real existierende Pendants, von deren Erfolg man ableiten kann, ob sich eine Investition lohnen könnte. Der große Sektor des Glücksspiels kann hier als gutes Beispiel dienen. Viele Jahre schon sind gestandene Casino Resorts in Amerika an der Börse notiert, die nicht nur ein stabiles Wachstum und gesunde Bilanzen aufweisen, sondern jährlich Umsätze in Milliardenhöhe einfahren. Als eine ganz natürliche Ableitung daraus sind Online Casinos entstanden, die Liebhabern von aufregenden Kartenspielen, wie Poker oder Black Jack, den Service bieten, jederzeit, von überall aus, eine Runde spielen zu können. Die Nachfrage nach dem Angebot der digitalen Spielbanken ist im letzten Jahrzehnt unaufhörlich angestiegen, so dass sich diverse Online Unternehmen am Glücksspielmarkt angesammelt haben. Doch nur mit der Zulassung eines entsprechenden Prüfgremiums erhalten Online-Casinos eine Notierung an der Börse, wie es unter anderem mit der Mr Green Aktie gelungen ist. Das in 2007 gegründete Unternehmen Mr Green wird seit 2017 an der Börse Stockholm gehandelt. Die Bereitschaft der schwedischen Holding ihr Business transparenter zu gestalten und sich strengeren Regulierungen zu unterwerfen, sorgt sowohl bei Kunden als auch bei Investoren dafür, dass sich das Sicherheitsgefühl und ein allgemeines Vertrauen in die gesamte Branche festigt.

Partnersuche

Die Suche nach der Aktie, die zu den eigenen Vorstellungen passt, kann der Suche nach dem richtigen Partner gleichen. Warum sollte man dann nicht direkt gleich in eine Online-Partnervermittlung à la Tinder investieren? Vor einiger Zeit noch hat man per Zeitungsinserat oder Heiratsvermittler nach der großen Liebe gesucht. Im heutigen Zeitalter läuft das ganze per Mausklick, was den Findungsprozess für Suchende leichter, schneller und effizienter gestaltet. Die Match-Group-Aktie, die mehrere beliebte Datingportale, wie Tinder und OkCupid, unter sich vereint, ist seit 2015 an der amerikanischen Börse gelistet. Das US-Unternehmen bietet seine Services weltweit in verschiedenen Sprachen an, so dass monatlich rund 60 Millionen Kunden auf den einzelnen Kennenlern-Plattformen aktiv unterwegs sind. Die Geschäftsentwicklung verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum und enorme Umsatzsteigerungen, die vor allem auf Bezahl-Mitgliedschaften zurückzuführen sind.

Online-Welt

Nicht umsonst beschreibt das Internet unsere Zukunft. Wichtige Geschäftstätigkeiten werden zunehmend in der Online Welt abgewickelt, so dass es früher oder später nicht mehr viele Möglichkeiten geben wird, beim Aktienhandel bzw. dem Investieren in Fonds auf Internetfirmen zu verzichten. Hierfür sollte man dennoch bestimmte Werte und Grundregeln nicht außer Acht lassen und sich erst nach einer ausreichenden Geschäftsanalyse für die jeweiligen Aktien von erfolgsversprechenden Online-Unternehmen entscheiden.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04260 / 3239993

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04260 / 3239994

10 + 3 =