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Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken – waren es vor 20 Jahre noch über 7%, bewegen wir uns heute um die 1%.

Seit mehreren Jahren sprechen Experten und Banken davon, dass die Zinsen nun wirklich nicht weiter sinken können: das war bei 4% so, bei 3% erst recht und bei 2% war es die Jahrhundertchance. Die Realität hat alle Vorhersagen zur Makulatur werden lassen.

„Man zahlt, wenn man spart, und kassiert, wenn man sich Geld leiht.“  FAZ 11.02.2015

Und nun auch noch Meldungen, die das Gelernte auf den Kopf stellen. Das wird vermutlich nur vorübergehender Natur bleiben, aber es zeigt eben auch, dass wir mit dem Zinsniveau schon sehr, sehr tief fliegen. Fast alle Fachleute sagen zudem für die nächsten Monate, möglicherweise sogar für die nächsten Jahre, ein Verharren auf diesem Niveau voraus. Sind wir unten angekommen?

Hausbesitzer denken langfristig und überlegen daher, sich die jetzigen Hypothekenzinsen langfristig zu sichern und bereits heute Konditionen vorzeitig festzuschreiben, die erst in vielen Monaten tatsächlich fällig werden.

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Derartige Konstruktionen heißen Forward-Darlehen und werden von fast allen Banken angeboten. Diese Dienstleistung hat die letzten Jahre relativ viel Geld (Zinsaufschlag) gekostet.

Bedauerlicherweise ist dieses Vorgehen auch noch zusätzlich „teuer“ geworden, da die Zinsen eben weiter gesunken sind, die vereinbarten (höheren) Forwardzinsen aber vertraglich festgezurrt waren. Vermeintlich kluges, vorausschauendes Handeln wurde immer wieder von den unvorhersehbaren Märkten abgestraft.

„Forward-Kredite mit einer Vorlaufzeit von einem Jahr …. ohne Gebühr.“ WiWo 20.02.2015

Jetzt hat sich die Situation – wie oben beschrieben – grundlegend geändert. In den Kalkulationsabteilungen der Banken geht man nicht mehr von weiter sinkenden Zinsen aus. Zudem ist der Wettbewerb bei Baufinanzierungskrediten sehr ausgeprägt. All das führte dazu, dass die Zinsaufschläge häufig erst ab einer Vorlaufzeit von über 12 Monaten überhaupt und dann auch vergleichsweise gering sind.

Sollte man also jetzt handeln?

„Unter Zinsaspekten ein klares Ja.“ Frank Frommholz 27.02.2015

Aber, passt eine neue langfristige Festschreibung wirklich in die aktuelle Lebenssituation? Wie ist das ganze Tilgungskonzept ausgerichtet? Ist die bisherige Bank noch konditionsstark? Kann ich Sondertilgungen und veränderbare Tilgungssätze vereinbaren?  Handlungsoptionen gibt es, denn ein Bankenwechsel ist in der Regel erstaunlich günstig.

Die Zinsen sind in der Nähe des Tiefpunktes. Anlass genug, die eigene wirtschaftliche Situation einmal unabhängig betrachten zu lassen und anschließend zu handeln.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den „Zehnjährigen“ hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Geldanlage ist kein Glücksspiel – Mandantenbrief 04/2021

In den letzten Wochen sorgten Spekulationen um die Gamestop-Aktie für mächtigen Wirbel. Um einem Hedgefonds Paroli zu bieten, hatten Internet-Aktivisten einen wahren Run auf die Aktie losgetreten. Deren Kurs stieg darauf in schwindelerregende Höhen.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der „richtige“ Crash?

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