UA-58392891-1

Copyright iStock/kasto80

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken – waren es vor 20 Jahre noch über 7%, bewegen wir uns heute um die 1%.

Seit mehreren Jahren sprechen Experten und Banken davon, dass die Zinsen nun wirklich nicht weiter sinken können: das war bei 4% so, bei 3% erst recht und bei 2% war es die Jahrhundertchance. Die Realität hat alle Vorhersagen zur Makulatur werden lassen.

“Man zahlt, wenn man spart, und kassiert, wenn man sich Geld leiht.”  FAZ 11.02.2015

Und nun auch noch Meldungen, die das Gelernte auf den Kopf stellen. Das wird vermutlich nur vorübergehender Natur bleiben, aber es zeigt eben auch, dass wir mit dem Zinsniveau schon sehr, sehr tief fliegen. Fast alle Fachleute sagen zudem für die nächsten Monate, möglicherweise sogar für die nächsten Jahre, ein Verharren auf diesem Niveau voraus. Sind wir unten angekommen?

Hausbesitzer denken langfristig und überlegen daher, sich die jetzigen Hypothekenzinsen langfristig zu sichern und bereits heute Konditionen vorzeitig festzuschreiben, die erst in vielen Monaten tatsächlich fällig werden.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Derartige Konstruktionen heißen Forward-Darlehen und werden von fast allen Banken angeboten. Diese Dienstleistung hat die letzten Jahre relativ viel Geld (Zinsaufschlag) gekostet.

Bedauerlicherweise ist dieses Vorgehen auch noch zusätzlich “teuer” geworden, da die Zinsen eben weiter gesunken sind, die vereinbarten (höheren) Forwardzinsen aber vertraglich festgezurrt waren. Vermeintlich kluges, vorausschauendes Handeln wurde immer wieder von den unvorhersehbaren Märkten abgestraft.

“Forward-Kredite mit einer Vorlaufzeit von einem Jahr …. ohne Gebühr.” WiWo 20.02.2015

Jetzt hat sich die Situation – wie oben beschrieben – grundlegend geändert. In den Kalkulationsabteilungen der Banken geht man nicht mehr von weiter sinkenden Zinsen aus. Zudem ist der Wettbewerb bei Baufinanzierungskrediten sehr ausgeprägt. All das führte dazu, dass die Zinsaufschläge häufig erst ab einer Vorlaufzeit von über 12 Monaten überhaupt und dann auch vergleichsweise gering sind.

Sollte man also jetzt handeln?

“Unter Zinsaspekten ein klares Ja.” Frank Frommholz 27.02.2015

Aber, passt eine neue langfristige Festschreibung wirklich in die aktuelle Lebenssituation? Wie ist das ganze Tilgungskonzept ausgerichtet? Ist die bisherige Bank noch konditionsstark? Kann ich Sondertilgungen und veränderbare Tilgungssätze vereinbaren?  Handlungsoptionen gibt es, denn ein Bankenwechsel ist in der Regel erstaunlich günstig.

Die Zinsen sind in der Nähe des Tiefpunktes. Anlass genug, die eigene wirtschaftliche Situation einmal unabhängig betrachten zu lassen und anschließend zu handeln.

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

“Big Brother is watching you” – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman “1984” ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

5 + 8 =