Investieren statt spekulieren, dieses Motto sollten sich Anleger bei ihren Investments zu eigen machen.

Denn nach der Erkenntnis führender internationaler Wissenschaftler können Spekulationen zu entscheidenden Misserfolgen beitragen, bessere Renditen sind mit dieser Vorgehensweise kaum zu erzielen.

Effiziente Kapitalmärkte

Einzelne Anleger haben an effizienten Märkten keine Chance, langfristig besser als die Mehrheit abzuschneiden. Der Grund: Alle der Anlegerschaft zur Verfügung stehenden Informationen fließen mitsamt den begleitenden Erwartungen unverzüglich in die Notierungen aller Wertpapiere ein.

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Investoren hätten demnach nur dann überdurchschnittliche Aussichten, wenn ihr Informationsstand besser als bei der breiten Masse ausgeprägt wäre. Doch in Zeiten ultraschneller Nachrichtenübermittlung sind solche Informationsvorsprünge auf wenige Ausnahmefälle beschränkt.

Breit und überlegt investieren statt spekulieren ist ein Erfolgsfaktor, der wissenschaftlich untermauert, immer mehr Bedeutung bei Anlegern gewinnt. Märkte sind ebenso effizient wie unberechenbar, besonders bei plötzlich eintretenden Ausnahmesituationen sind spekulierende Marktteilnehmer erhöhten Gefahren ausgesetzt.

Menschen haben keine Fähigkeiten, die ihnen erlauben, in die Zukunft zu schauen. Daher sollten sie sich auf den Ansatz investieren statt spekulieren konzentrieren und die Märkte nicht als Gegner, sondern als Verbündete betrachten.

Investieren statt spekulieren bedarf keiner Propheten

Nicht wenige Anleger wollen sich Vorteile beim Spekulieren durch die zahlreichen Vorhersagen zur Marktentwicklung verschaffen. Doch sie bauen dabei auf sandigen Untergrund, denn den Propheten stehen nicht mehr Informationen zur Verfügung als ihnen selbst. Daher ist kaum eine Prognose vertrauenswürdig, die Vorhersagen haben meist kommerzielle Ziele und sind von Kosten begleitet.

Wenn Anleger sich dem Erfolgsfaktor investieren statt spekulieren zuwenden, haben sie Zeit für die wirklich wichtigen Kriterien bei der Geldanlage. Sie müssen sich mit ihrer Einstellung zum Risiko bewusst werden und begreifen, dass hohe Renditen immer mit mehr Risiko verbunden sind.

Viele renommierte Wissenschaftler haben die Vorteile der Strategie ­investieren statt spekulieren mit Zitaten unterlegt. Eines davon möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Professor Martin Weber von der Universität Mannheim schrieb dazu:

Märkte sind, auch wenn es schwer zu akzeptieren ist, dermaßen effizient, dass Privatanleger mit Spekulationen mehr Schaden als Nutzen generieren können.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

„Big Brother is watching you“ – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman „1984“ ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den „Global Core“ in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der „richtige“ Crash?

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

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