©iStock.com/gpointstudio

Kein Geld im Ausland – welche Möglichkeiten gibt es?

Geld schnell und preiswert weltweit transferieren

Wer in den Urlaub fährt oder sich auf eine Geschäftsreise begibt, rechnet in der Regel nicht mit den schlimmsten unvorhersehbaren Ereignissen wie dem totalen Geldverlust. Dennoch passiert es nicht wenigen Reisenden. Dazu kommen noch viele andere Gründe, Geld in ferne Länder zu versenden. Diejenigen, die bereits Geld außerhalb der Europäischen Union versendet haben, wissen nur zu gut über die hohen Kosten, die entstehen können Bescheid. Grund genug für eine Übersicht.

Die klassischen Geldüberweisungen abseits der EU

Früher war es schon sehr kostspielig, Geld in Nachbarländer wie nach Österreich zu versenden. Hier offenbart die EU einen ihrer Vorteile: das Versenden von Geld ist nicht teurer als eine Inlandsüberweisung, die Gebühren dürfen nicht höher sein. Es gibt jedoch zahlreiche Gründe, Geld in Länder außerhalb der EU zu überweisen. Schnell zeigt sich hier, wie teuer das werden kann. Viele Banken und andere Finanzdienstleister verlangen für solche Auslandsgebühren hohe prozentuale Gebühren, die mit der Höhe des zu sendenden Betrags steigen können. Dazu kommt, dass das Geld mindestens drei bis vier Tage unterwegs ist und zudem ein Empfängerbankkonto vorhanden sein muss.

Für Urlauber und Geschäftsreisende oftmals eine besondere Notsituation

Während Auswanderer Überweisungen für sich bzw. Familienangehörige und Freunde Überweisungen für Dritte noch zeitlich planen können, sieht es bei einem Totalverlust vom Geld als Urlauber oder Geschäftsreisender ganz anders aus. Zunächst müssen Polizeibehörden informiert werden, bei zusätzlichem Passverlust muss mit dieser Bestätigung der Polizei dann die eigene Botschaft verständigt werden.

Zwar helfen Botschaften mit kleinen Geldkrediten in Notfällen weiter, doch dafür ist eine schriftliche Diebstahlanzeige, aufgenommen durch die hiesige Polizei, notwendig. Dann muss in Deutschland ein Bürge benannt werden, denn ohne diesen Bürgen gibt es nicht. Ergänzend ist dieses Notdarlehen nicht zinsfrei. Dazu kommt noch der enorme Zeitaufwand, der mit dem Geld von der Botschaft verbunden ist. Außerdem können es bis zur Botschaft oder dem nächsten Konsulat mehrere hundert Kilometer Anreise ohne Geld sein.

Es ist gar nicht so einfach in vielen Ländern, schnell wieder liquide zu sein

Zwar gibt es einige Expressdienstleister, allerdings stehen die in der Höhe der Gebühren teuren Direktüberweisungen auf ein Konto in nichts nach. Je exotischer ein Land ist, desto schwieriger wird zudem eine Überweisung. So hatte beispielsweise die GTZ (Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) die gute Idee, ein Portal im Internet einzurichten und dort die preiswertesten Transfermöglichkeiten übersichtlich darzustellen.

Herausgekommen ist eine Seite mit konkreten Angaben zu 24 Ländern (Stand 2016). Da eben auch viele Auswanderer und Migranten Geld in entfernte Länder schicken, ist das Volumen einerseits sehr groß, aber eben kostspielig. Das haben andererseits auch einige Dienstleister im Internet mitbekommen und bieten nun eigene Lösungen. So verfolgt TransferWise einen guten Ansatz mit Peer-to-Peer-Überweisungen. Jedoch ist auch hier die Zahl der Länder noch überschaubar und die Technik kompliziert.

Ein besonderer Anbieter: geringe Gebühren, Transfers beinahe in Echtzeit oder mit Geldlieferung

Im deutschen Raum hat sich ein Unternehmen namens Azimo etabliert, das vielen Urlaubern und Geschäftsreisenden eine echte Hilfe sein dürfte mit über 180 Ländern. Der Dienstleister bietet verschiedene Wege an, wie Geld ins Ausland transferiert werden kann. So kann Geld an bestimmte Banken oder auch Shopping Malls gesendet werden, die Gebühren bleiben unabhängig vom Geldbetrag verschwindend gering.

Daneben kann das Geld sogar geliefert werden. Bei einer Selbstabholung ist das Geld binnen einer Stunde verfügbar, bei einer Lieferung innerhalb 24 Stunden. Greifen diese schnellen und dennoch preiswerten Optionen nicht, bleibt noch die Möglichkeit, Geld auf ein Handy zu laden, da einige ausländische Provider die Beträge auszahlen bzw. das landesweit eine anerkannte Transfermethode sein kann.

Natürlich gibt es noch mehr Anbieter, doch bei allen sind die Einschränkungen ähnlich: entweder erfolgt ein Transfer auch in ein sehr exotisches Land und ist sehr teuer oder es dauert tagelang, wie beispielsweise über Paypal, wobei dann aber noch ein Konto auf den eigenen Namen eingerichtet werden müsste. Dazu kommt, dass gerade viele Online-Dienstleister zahlreiche Länder in sogenannte „Bad Countries“ kategorisieren und Geldüberweisungen ohnehin nicht möglich sind.

Abhängig von der jeweiligen Situation ist daher ein Vergleich der Banken und anderen Finanzdienstleistern bzw. der Möglichkeiten, die diese bieten, immer ratsam.

 

Gold fasziniert – Mandantenbrief 02/18

Immer wieder ist Gold ein Gesprächsthema. Emotional nachvollziehbar. Eine gewisse Beimischung ist sinnvoll; ein wesentlicher, renditeorientierter Vermögensbaustein sollte Gold aber nicht sein.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen – wie unvorsichtig ist das denn?

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

15 + 15 =