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Aktienindizes (DAX, Dow Jones usw.) werden entweder als Kursindex oder als Performanceindex berechnet.

Der Unterschied in der Berechnung liegt in der Berücksichtigung von Dividendenzahlungen und sonstigen Erträgen. Worum geht es dabei konkret?

Durchschnittskurse – der Kursindex

Beim Kursindex fließen ausschließlich die jeweiligen Aktienkurse in die Berechnung ein. Er wird als gewichteter Kursdurchschnitt der im Index erfassten Papiere ermittelt.

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Ein Kursindex spiegelt immer die Entwicklung von Angebot und Nachfrage an einer Börse wieder. Viele bekannte Börsenindizes werden so berechnet, zum Beispiel der Dow Jones, der Nikkei 225 oder der FTSE 100.

Durchschnittserfolg – der Performanceindex

Ein Performanceindex erfasst dagegen neben der Kursentwicklung auch die Aktienerträge. Dabei wird unterstellt, dass zwischenzeitlich gezahlte Dividenden und sonstige Erträge aus Kapitalveränderungen immer wieder in die jeweilige Aktie investiert werden. Der Performanceindex ist damit vor allem ein Maß für den Anlageerfolg an einem Markt. Für die Berechnung ist eine Indexbasis erforderlich, ein – ggf. fiktiver – Zeitpunkt, ab dem die Ermittlung startet.

Ein kleines Beispiel

Um den Unterschied zu verdeutlichen, ein Beispiel: Unterstellt wird eine Aktie mit einem kontanten Kurs von 100 Euro und einer jährlichen Dividendenausschüttung von 5 Euro. Wie wird die Indexberechnung durchgeführt?

– Kursindexierung: hier fließt immer nur der 100 Euro-Kurs in die Berechnung ein. Der Index bleibt unverändert.

– Performanceindexierung: zusätzlich werden die Dividenden berücksichtigt, nach beispielsweise drei Jahren erreicht die Performance 100 x 1,05 x 1,05 x 1,05 = 115,76. Das ist der Wert, der zu diesem Zeitpunkt den Index einfließt.

Bei Kursindex-Produkten wird daher ausschließlich in Kurstrends investiert, bei Performanceindex-Produkten dagegen in den Markterfolg.

DAX und EURO STOXX 50

Der DAX als bekanntester deutscher Aktienindex wird als Kurs- und als Performanceindex ausgewiesen. Wenn vom DAX gesprochen wird, ist aber meist die Performance-Variante gemeint. Auch der Euro STOXX  50 wird in beiden Indexberechnungen angegeben. Hier ist es genau umgekehrt. In der Regel wird auf den Kursindex Bezug genommen.

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Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

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Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

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