Artikelbild: ©iStock.com/adrian825

Lieber Aktien als Festgeld

Aktien wären angesichts anhaltend niedriger Zinsen eine attraktive Alternative für deutsche Sparer. Die aber wählen in völliger Unkenntnis Festgeld, weil es vermeintlich mehr Sicherheit bietet. Das Problem: Das Vermögen vermehrt sich auf Festgeldkonten kaum oder gar nicht.

Es ist nicht nur mangelndes Wissen

Deutsche Sparer sind seit Langem von einem außergewöhnlich hohen Sicherheitsbedürfnis gezeichnet. Die Geldanlage muss ungeachtet der ökonomischen Möglichkeiten Sicherheit offerieren, auch wenn die Altersvorsorge deswegen geringer als erforderlich ausfällt. Finanzkrisen wie zuletzt 2008, ermutigten nicht zum Überdenken der Einstellung. Seitdem steht das Festgeld oder Tagesgeld noch höher im Kurs als vorher. Dass Investments in Aktien jetzt die sinnvollste Alternative wären, wird vor lauter Denken an Sicherheit kaum wahrgenommen.

Die Realität sieht anders aus

Die vielen Milliarden, die Verbraucher monatlich in Festgeld investieren, ergeben Zinsen, die langfristig nicht einmal die Inflation ausgleichen können.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Zudem sind Festgeldanlagen nicht flexibel, die Sparer können über die Gelder erst zum Laufzeitende verfügen und die Altersvorsorge wird damit sehr bescheiden ausfallen. Dazu ein Beispiel:

  • Wer seit 1959 in Aktien, beispielsweise aus dem Deutschen Aktienindex DAX, monatlich 100 Euro investiert hat, kann heute auf mehr als 700.000 Euro an Vermögen stolz sein.
  • Wer die gleiche Summe in Sparprodukte wie Festgeld oder Tagesgeld angelegt hat, kommt nur auf ein Zehntel des Aktienertrags.

Die niedrigen Zinsen werden nach Ansicht von Experten noch viele Jahre harte Realität bleiben und die Vermögensunterschiede zwischen Sparern und Aktienanlegern weiter vergrößern.

Keine Aktien zu besitzen, ist riskant

Diese Erkenntnis ist bislang kaum zu den Sparern vorgedrungen, die fürchten bei den Wertpapieren dramatische kurzzeitige Kursverluste und übersehen dabei einen wesentlichen Pluspunkt. Nationen zerbrachen an großen Krisen, doch bei einem international ausgerichteten Aktienportfolio ist seit 200 Jahren keine Pleite bekannt. Natürlich kann eine Krise vorübergehend zu fallenden Aktienkursen führen, aber langfristig verzeichnen die meisten Wertpapiere erwiesenermaßen positive Entwicklungen. Zudem sind Aktien Sachwerte. Auch aus dieser Sicht sind Aktien dem Sparen per Festgeld überlegen.

Breit gestreut und viel Disziplin – Mandantenbrief 02/2021

2020 war eines der turbulentesten Jahre der jüngeren Geschichte und historisch in mehrfacher Hinsicht beispiellos. Und es hat uns auch gezeigt, wie unerhört belastbar Menschen, Institutionen und Finanzmärkte sein können.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.

Wiederholt sich Geschichte? – Mandantenbrief 07/2021

Auch wenn sie zuletzt stockte: Der von der Corona-Pandemie ausgelöste starke Kursanstieg, erinnert stark an die Zeit der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

Die Krux mit der Logik | Mandantenbrief 12/2020

Scheinbar sind die Märkte nicht bereit oder ggf. sogar nicht mehr fähig, Rückschläge hinzunehmen. In Zeiten der ökonomischen Logik hätten die Aktienmärkte die eine oder andere Entwicklung zum Anlass genommen, erneut in Richtung der Tiefs wie im März/April zu sinken.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

10 + 9 =