Das Deutschland der kommenden Jahre soll von Nachhaltigkeit geprägt sein, dazu hatte die Bundesregierung der Jahrtausendwende eigens eine Strategie entwickelt.

Die Politiker erreichten in vielen Punkten ihre Ziele, doch manche Vorsätze verlieren zunehmend an Bedeutung.

Nachhaltigkeit statt Substanzverzehr

Nach der Vorgabe aus der Politik soll die folgende Generation eine intakte Natur, gut angefüllte Rentenkassen und Arbeit für alle vorfinden.

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Das Statistische Bundesamt überprüft regelmäßig die Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeit. Die Statistiker untersuchen die Segmente Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft – und stellten insgesamt moderate Optimierungen fest.

Die Indikatoren, bei denen voll zufriedenstellende Entwicklungen registriert wurden, erhöhten sich gegenüber der letzten Überprüfung von 14 auf 16. Sechs Bereiche enttäuschen hingegen, weil darin die selbst auferlegten Ziele immer mehr in Vergessenheit geraten. Das trifft insbesondere auf die Sektoren Staatsverschuldung und Artenvielfalt zu.

Nachhaltigkeit scheint der Arbeitsmarkt zu generieren, die Erwerbstätigenquote steigt konstant und soll laut Aussage der Regierung bis 2020 mehr als 75 Prozent betragen. Lobenswert ist auch das Staatsdefizit, welches seit 2010 sank und in den letzten beiden Jahren leichte Überschüsse zeigte.

Wenig Nachhaltigkeit in einigen Sektoren

Zu Bestnoten führten die Entwicklungen in diesen Segmenten:

– Ausbau der erneuerbaren Energien.
– Sinkende Treibhausgas-Emissionen.
– Optimierte Ganztagsbetreuung für den Nachwuchs.
– Abiturienten und Studenten in steigender Anzahl.

Angesichts der guten Bewertungen springt die enorme Staatsverschuldung besorgniserregend ins Auge. Hier sind die Politiker weit über die selbst gesteckten Grenzen von 60 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung hinausgeschossen. Neben der Artenvielfalt fällt die von den Zielen abweichende Richtung beim Güterverkehr negativ auf: Statt auf Schiff und Schiene auszuweichen, findet der Frachtverkehr überwiegend auf Autobahnen statt.

Mangelnde Investitionsbereitschaft

Regierung und Unternehmen müssten mehr in die Zukunft investieren, damit der Wohlstand auch in den kommenden Jahrzehnten gesichert bleibt. Firmen, die heute nur unzureichend in ihre Maschinenparks investieren, verlieren den Anschluss bei den Aufträgen von morgen. Nachhaltigkeit ist nicht ohne Kosten zu erreichen, doch die sind für 60 Prozent der Europäer zu hoch.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

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DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

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Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

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Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

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Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

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US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

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Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz “Kredite schnell zu tilgen” sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

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