Bei Börseninvestments stehen gerne große Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung im Fokus. Doch auch Nebenwerte – sogenannte Small und Mid Caps – bieten interessante Anlagen, oft lassen sich sogar bessere Renditen erzielen als mit Standardwerten.

Nebenwertefonds haben sich darauf spezialisiert. Höhere Chance bedeutet dabei auch höheres Risiko.

Mehr Rendite – mehr Schwankungen

Die Kurse von Nebenwerten schwanken wegen der geringeren Marktgängigkeit im Schnitt deutlich stärker als die von Bluechips.

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Wer bereit ist, damit zu leben und nicht hektisch auf kurzfristige Schwankungen zu reagieren, für den zahlt sich das Nebenwerte-Investment sehr oft aus.

Während sich der aus Bluechips bestehende DAX zum Beispiel in den letzten fünf Jahren etwas mehr als verdoppelt hat, konnten die Nebenwerte-Indizes MDAX und SDAX um 195 bzw 157 Prozent zulegen, haben sich also deutlich besser entwickelt.

Überdurchschnittliches Kurspotential

Dadurch, dass die Blicke der Analysten nicht so sehr auf diese Titel gerichtet sind, sind sie vielfach unterbewertet. Sie bieten daher eine überdurchschnittliche Chance auf steigende Kurse. Nebenwertefonds nutzen dies gezielt aus. Durch den Erwerb unterschiedlicher Nebenwerte in einem Portfolio wird gleichzeitig das Risiko von Kursschwankungen gedämpft.

Profitable Nebenwertefonds

Nebenwertefonds werden inzwischen reichlich angeboten. Dabei gibt es durchaus Unterschiede bezügliche Chance und Risiko. Hier sind beispielhaft drei besonders erfolgreiche Nebenwertefonds:

– Auf deutsche Nebenwerte konzentriert sich der FPM Stockpicker Germany Small/ Mid Cap der Frankfurt Performance Management. Der Fonds wählt gezielt deutsche Aktien aufgrund ihrer Fundamentaldaten aus und setzt dabei auf offenbar unterbewertete Titel.

– Wenn der Blick auf Europa gerichtet wird, hat sich der F & C European Small Cap der F & C Asset Management bewährt. Dieser Fonds investiert in europäische Qualitätsunternehmen. Auch wenn ein aktuell weniger performendes Unternehmen positive Perspektiven besitzt, wird ein Einstieg geprüft.

– Im globalen Maßstab investiert dagegen der Franklin Global Small Mid Cap Growth Fund von Franklin Templeton Investments. Ertragsteigerungspotenziale, hohe Markteintrittsbarrieren, solide Bilanzen und gutes Management sind hier wesentliche Investment-Kriterien.

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Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den „Zehnjährigen“ hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den „Global Core“ in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

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