„Honorarberatern“ ist die Annahme von Provisionen nicht möglich. Wenn sie Kunden zu Versicherungsprodukten beraten, benötigen sie daher Nettopolicen. Sie müssen ihre Honorare mit den Kunden vereinbaren, doch ohne Transparenz und provisionsbereinigte Angebote wird das schwierig.

Nettopolicen – eine Notwendigkeit in der „Honorarberatung“

Der Gesetzgeber hat die „Honorarberatung“ als gleichberechtigte Alternative zur traditionellen Beratung zugelassen. Die Versicherer sind nun gefordert, beiden Beratungsformen gleichwertige Verkaufshilfen zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund sind für sämtliche Versicherungsprodukte Nettopolicen unverzichtbar. Bisher haben nur wenige Versicherer auf die neuen Anforderungen reagiert, seitens des Gesetzgebers besteht noch keine Pflicht zu Nettopolicen.

Nur wenn die Berater über beide Varianten verfügen können, haben beide Beratungsformen die gleichen Bewährungschancen. Wer sich für eine „Honorarberatung“ entscheidet, erwartet für sein Honorar zeitgemäße Transparenz und bei einem Produkterwerb provisionsbereinigte Policen. Bislang behelfen sich die „Honorarberater“, indem sie die Provisionen der Bruttopolicen an ihre Kunden weiterleiten. Doch ist diese Methode ein Provisorium, welches nicht wirklich die endgültige Lösung sein kann.

Nettopolicen sind verbraucherfreundlich

Da die „Honorarberatung“ mittlerweile ein anerkannter Berufsstand ist, haben die Berater ein Recht auf entsprechende Hilfsmittel seitens der Produktgeber.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Sie müssen ihre Arbeit ebenso gut verrichten können wie ihre provisionsorientierten Mitbewerber. Sie haben einen Anspruch auf Nettopolicen, daher sollten die Versicherer in der „Honorarberatung“ einen neuen Vertriebsweg sehen, dem seine Tätigkeit erleichtert werden muss. Die Produktgeber können dabei doch nur gewinnen, finanzielle Nachteile haben sie durch provisionsbereinigte Policen keinesfalls.

Abgesehen davon tragen Nettopolicen mehr Verbraucherfreundlichkeit bei. In der Vergangenheit gab es unzählige Fälle, in denen hohe Provisionen zu Falschberatungen bei den Verbrauchern führten. Mittlerweile können Kunden ihre Art der Beratung selbst bestimmen. Doch wenn sie sich für die „Honorarberatung“ entscheiden, müssen ihnen zur Produktauswahl auch Nettopolicen angeboten werden.

Verbraucher würden anhand der provisionsbereinigten Policen erstmals den eigentlichen Wert ihres erworbenen Vertrags erkennen. Bislang wussten sie nur, dass eine unbestimmte Anzahl an Monatsbeiträgen für die Provision aufgewendet werden muss.

Unser Weg: Begrifflichkeit

Seit vielen Jahren haben sich im Sprachgebrauch und bei uns in der Firma die Begriffe „Honorarberatung“ und „Honorarberater“ etabliert. Durch das zum 1.8.2014 in Kraft getretene Honorarberatergesetz werden nun die Begriffe „Honorar-Anlagenberater“ (Zulassung nach §32 KWG, Aufsicht BaFin) und „Honorar-Finanzanlagenberater“ (Zulassung nach §34h GewO, Aufsicht IHK) geschützt. Wir haben uns für den Honorar-Finanzanlagenberater (gemäß DIHK: gewerbliche Honorarberatung) entschieden.

Geldanlage ist kein Glücksspiel – Mandantenbrief 04/2021

In den letzten Wochen sorgten Spekulationen um die Gamestop-Aktie für mächtigen Wirbel. Um einem Hedgefonds Paroli zu bieten, hatten Internet-Aktivisten einen wahren Run auf die Aktie losgetreten. Deren Kurs stieg darauf in schwindelerregende Höhen.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Turbulentes Börsenjahr 2020 | Mandantenbrief 01/2021

So schwierig das vergangene Jahr mit Corona und all seinen Folgen auch war, so positiv ist es an den Aktienmärkten zu Ende gegangen. Denn egal ob US-Wahl, Brexit-Chaos oder zweite Corona-Welle: Für Anleger endete 2020 versöhnlich. Und mit soliden Aussichten.

Ein Bitcoin unterm Weihnachtsbaum? Mandantenbrief 01/18

Sollte man noch auf den Zug aufspringen oder steht der Crash bevor? Nur der Anteil, mit dem man in eine Spielhalle oder ein Spielkasino gehen würde, sollte zum Einsatz kommen. Ansonsten Finger weg!

Finanzrepression vernichtet Realvermögen | Mandantenbrief 13/2020

Von Experten wurden die beginnenden zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts als Dekade der Finanzrepression (sinngemäß „schleichender Sparverlust“) bezeichnet. Nun dürfte diese Entwicklung weitaus schneller kommen und ausgeprägter ausfallen als gedacht.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und „alternativen Fakten“ von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag „great“ sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

4 + 11 =