Welche Geldanlage bringt noch gute Renditen? Das fragen sich Investoren, die für das Sparbuch oder andere Einlagen kaum noch Zinsen erhalten und der Börsenentwicklung misstrauen.

Viele setzen dabei auf Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle. Es gibt aber eine weitere Möglichkeit des Sachinvestments: seltene Luxusgüter, zum Beispiel Oldtimer.

Rendite schlägt fast jede Geldanlage

Oldtimer, Kunstobjekte, Schmuck, Uhren und andere Gegenstände von Wert werden meist aus Liebhaberei und weniger als Geldanlage erworben.

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Da es sich um besonders knappe und begehrte Güter handelt, bieten sie gleichzeitig Potentiale für eine dauerhaft positive Wertentwicklung. Unter diesem Aspekt betrachtet die Beratungsagentur Knight Frank Luxusobjekte und errechnet zu diesem Zweck einen eigenen Luxusinvestmentindex, der ähnlich wie ein Aktienindex als Wert-Indikator dient.

Im Vergleich zu Börsenwerten hat sich der Luxusindex in den letzten zehn Jahren überdurchschnittlich gut entwickelt. Er legte um 179 Prozent zu, das vergangene Jahr fiel dabei mit einem Zuwachs von acht Prozent vergleichsweise schwach aus. Trotzdem gilt: wer auf Luxus gesetzt hat, konnte damit mehr Gewinn erzielen als mit den meisten herkömmlichen Investments.

Oldtimer waren die Spitzenreiter bei der Wertsteigerung. Ihr Wert nahm in der letzten Dekade im Schnitt um 456 Prozent zu. Aber auch seltene Briefmarken und Münzen wiesen mit über 200 Prozent einen überproportionalen Wertzuwachs aus. Schlusslichter bei Luxusrenditen waren Schmuck, chinesische Keramik und antike Möbel. Letztere verloren sogar an Wert.

Einige Hürden beim Investment Oldtimer

Trotz dieses insgesamt positiven Bildes sind Luxusinvestments schwierig. Wie in kaum einer anderen Sparte der Geldanlage kommt es hier auf das jeweilige Objekt an. Für die richtige Auswahl ist ausgesprochene Expertise erforderlich. Und der Aufwärtstrend ergibt sich auch nicht automatisch. Kunstgegenstände stagnieren zum Beispiel seit Jahren trotz Rekordpreisen für einzelne Werke.

Für Kleinanleger scheiden viele Luxusgüter von vornherein aus. Dazu dürften auch Oldtimer gehören. Wer auch mit überschaubaren Beträgen einsteigen möchte, muss klassisch auf Briefmarken oder Münzen zurückgreifen.

Alles ist möglich, auch das Gegenteil | Mandantenbrief 14/2020

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Die Krux mit der Logik | Mandantenbrief 12/2020

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Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

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Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

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Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den “Zehnjährigen” hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

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