Passiv wird eine Anlagestrategie genannt, bei der Investoren auf den Markt setzen und darauf verzichten, mit einzelnen Titeln spekulative Gewinne oder höhere als marktübliche Renditen zu erzielen. Wer passiv investiert, kann sich ein Stück weit zurücklehnen.

Permanente Marktbeobachtung, Analysen und Umschichtungen erübrigen sich. Der Anleger muss nur dauerhaft in Wertpapiere investieren, die den jeweiligen Markt abbilden. Besonders gut ist das zum Beispiel mit ETF möglich.

Aktiv handeln mit passiven Instrumenten?

Dabei ist allerdings Disziplin nötig. Denn obwohl ETF selbst passiv gemanagt sind, verlocken sie dennoch manchmal dazu, aktiv zu agieren.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn mehrere ETF mit Bezug zu unterschiedlichen Märkten gehalten werden. Dann neigen Anleger zu Umschichtungen zugunsten der scheinbar besonders lukrativen Märkte. Eine Strategie, die sich nach Ansicht der Verfechter passiver Geldanlage auf Dauer nicht trägt. Sie verursacht nur unnötige Transaktionskosten. Kurzzeitiger Anlageerfolg auf einem Markt wird im Zeitablauf dagegen an anderer Stelle wieder ausgeglichen. Aktiv handeln ist in dieser Sicht immer die schlechtere Option.

Ideal: Kombination mit risikoloser Geldanlage

Die ideale passive Geldanlage besteht in der Kombination aus einem möglichst breit diversifizierten Portfolio riskanter Papiere und einem prognosefreiem Investment. Das bieten in der Annäherung zum Beispiel Tagesgelder oder Festgelder. Welche Gewichtung dabei gewählt wird, hängt von der Einstellung des Anlegers zu Rendite und Risiko ab. Besonders konservative Anleger werden den Anteil risikoloser Geldanlagen höher gewichten als Investoren, die weniger risikoavers sind.

Vermögensbildung: passive Geldanlage

Mit einer solchen Strategie lassen sich kostspielige Handelsaktivitäten auf ein Minimum reduzieren. Wer gezielt Vermögensbildung betreibt und regelmäßig spart, sollte lediglich darauf achten, dass immer wieder im gleichen Verhältnis risikolos und risikobewusst investiert wird. Wenn sich im Zeitablauf durch Kursgewinne oder -verluste die Gewichte verschoben haben, ist auch ein gelegentliches Rebalancing erforderlich. Ansonsten wird die Geldanlage durch die Sparziele und -möglichkeiten bestimmt. Sie sind maßgebend für den regelmäßig angelegten Betrag.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: „Am Mute hängt der Erfolg.“ Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Turbulentes Börsenjahr 2020 | Mandantenbrief 01/2021

So schwierig das vergangene Jahr mit Corona und all seinen Folgen auch war, so positiv ist es an den Aktienmärkten zu Ende gegangen. Denn egal ob US-Wahl, Brexit-Chaos oder zweite Corona-Welle: Für Anleger endete 2020 versöhnlich. Und mit soliden Aussichten.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Nachhaltigkeit im Fokus – Mandantenbrief 08/2021

Vor einigen Jahren bildeten nachhaltige Geldanlagen noch eine kleine Nische in einem riesigen Anlagespektrum – nicht selten belächelt oder wegen vermeintlich unterdurchschnittlicher Performance in Frage gestellt.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Übertriebene Aktienkurse? | Mandantenbrief 10/2020

Die Aktienkurse steigen, als hätte es den Shutdown nicht gegeben. Dabei wird die Wirtschaftserholung lang und mühsam werden.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

8 + 13 =