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Viele Akteure an den Finanzmärkten gehen davon aus, dass es möglich ist, mit ausgeklügelten Prognosen den Markt zu schlagen. Von daher wird viel Energie auf Research verwandt, um richtige Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkte zu finden und entsprechend zu handeln. Passives Investieren ist das Gegenteil davon. Hier geht es vor allem darum, dem Markt zu folgen und nicht ihn zu schlagen.

Theorie bestätigt passives Investieren

Anhänger dieser Strategie können sich auf Erkenntnisse der modernen Kapitalmarkttheorie berufen. Danach ist es bei vollkommenen Kapitalmärkten auf Dauer nicht möglich, besser als der Markt zu sein.

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Denn dieser verarbeitet alle relevanten Informationen effizient über die Preisbildung. Die modernen Märkte mit den Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik sowie sekundenschneller Abwicklung stellen dabei eine starke Annäherung an die theoretischen Modelle dar.

Unnötige Kosten vermeiden

Danach fahren auf lange Sicht die Anleger am besten, die nicht spekulativ auf einzelne Werte setzen, sondern den ‘Markt’ kaufen und dann halten. Aktives Investieren ist aus dieser Perspektive unsinnig, da es durch häufiges Umschichten unnötige Transaktionskosten verursacht und einen wesentlich höheren Managementaufwand erfordert, dem kein entsprechender Ertrag gegenübersteht.

ETF als ideales Instrument

Passives Investieren gewinnt daher als Investmentstrategie immer mehr Anhänger. Ein ideales Instrument dazu, das in den letzten Jahren großen Anklang an den Finanzmärkten gefunden hat, sind Exchange Traded Funds – kurz ETF. Sie bauen selbst auf dem Prinzip des passiven Investments auf. Ihre Anlagestrategie besteht in der möglichst exakten Nachbildung von Indizes, die für bestimmte Marktentwicklungen stehen. Um in ganze Märkte zu investieren, eignen sie sich daher hervorragend.

Noch fehlt der Beweis

Zwischen aktiven und passiven Investmentstrategien besteht derzeit ein intensiver Wettbewerb. Empirische Untersuchungen konnten bisher nicht eindeutig die Berechtigung einer Strategierichtung belegen. Vielleicht ist es dafür auch noch zu früh. Mit der weiteren Verbreitung von ETF wird die Datenbasis jedenfalls größer. Vielleicht gelingt dann der Nachweis, dass passives Investieren besser ist.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Gold fasziniert – Mandantenbrief 02/18

Immer wieder ist Gold ein Gesprächsthema. Emotional nachvollziehbar. Eine gewisse Beimischung ist sinnvoll; ein wesentlicher, renditeorientierter Vermögensbaustein sollte Gold aber nicht sein.

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