Deutsche Anleger setzen bei der Geldanlage nach wie vor auf Sicherheit. Das gilt besonders dann, wenn es um Vermögensbildung für die Altersvorsorge geht.

Dann stehen nach wie vor Spareinlagen, Pfandbriefe, erstklassige Staats- und Unternehmensanleihen hoch im Kurs. Risiko wird vermieden. Das Problem ist: risikolose Investments rentieren sich nicht.

Zinsen dauerhaft niedriger als Inflation?

Das sicherheitsorientierte Investment geht von der Vorstellung aus, es gebe einen positiven risikolosen Zins. In der Vergangenheit mag dies so gewesen sein, seit einigen Jahren gilt dies jedenfalls nicht mehr. Die realen Renditen von Investments ohne Risiko liegen beharrlich unter der Inflationsrate.

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Wer sein Geld sicher anlegt (Festgeld), verliert auf Dauer Kapital.

Nicht wenige Ökonomen sehen in dieser Entwicklung jenseits des aktuellen geldpolitischen Kurses der EZB und anderer Zentralbanken einen generellen Trend. Angesichts großer öffentlicher Schuldenberge stellen dauerhafte Renditen unterhalb der Inflationsrate einen Weg der schleichenden Entschuldung staatlicher Haushalte dar – Finanzrepression ist das Stichwort.

Aktienfonds bieten Alternative

Wer für sein Alter vorsorgen und Vermögen bilden will, muss daher nach anderen Wegen suchen und auch bereit sein, Risiko einzugehen. Als Gegenteil einer vermeintlich sicheren Geldanlage werden oft Einzelaktien gesehen. Sie scheinen angesichts möglicher Kursschwankungen besonders riskant. Empirische Untersuchungen (siehe Prof. Fama) zeigen allerdings, dass dies so nicht stimmt. Auf lange Sicht sind Aktienanlagen rentierlicher als ‘sichere’ Geldanlagen.

Dabei kommt es vor allem auf eine gute Streuung und langen Atem an. Kurzzeitspekulationen in Einzelwerten führen dagegen nicht zum Ziel. Mit einer langfristigen Aktienstrategie lässt sich das Risiko von Aktieninvestments deutlich reduzieren und ein realer Vermögenszuwachs erzielen. Eine gute Möglichkeit dazu bieten Investmentfonds. Risikostreuung gehört zu ihrer Anlagepolitik. Sie eignen sich auch hervorragend für systematischen Vermögensaufbau. Dieser ist über Fondssparpläne auch mit überschaubaren Sparbeiträgen möglich.

Risikobewusst investieren

Wer heute Vermögen bilden will, muss sich ein Stück weit von traditionellen Sicherheitsvorstellungen verabschieden. Dies bedeutet nicht, unkalkulierbare Wagnisse einzugehen, sondern unter Renditegesichtspunkten begrenzte Risiken zu akzeptieren. Kostengünstig und prognosefrei investieren.

Situationsbewertung – Mandantenbrief 04/20

Die Schwemme der negativen und beunruhigenden Nachrichten reißt nicht ab und somit sind auch die Börsen weiter von der Erwartungshaltung erfasst. Zum aktuellen Stand ist kein wirkliches Abschwächen der Abwärtsbewegung zu erkennen.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Übertriebene Aktienkurse? | Mandantenbrief 10/2020

Die Aktienkurse steigen, als hätte es den Shutdown nicht gegeben. Dabei wird die Wirtschaftserholung lang und mühsam werden.

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Die Krux mit der Logik | Mandantenbrief 12/2020

Scheinbar sind die Märkte nicht bereit oder ggf. sogar nicht mehr fähig, Rückschläge hinzunehmen. In Zeiten der ökonomischen Logik hätten die Aktienmärkte die eine oder andere Entwicklung zum Anlass genommen, erneut in Richtung der Tiefs wie im März/April zu sinken.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

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