Saubere Luft in Hamburg: Das Thema beschäftigte das dortige Verwaltungsgericht, welches sich mit einer Klage des Umweltschutzverbands BUND auseinandersetzen musste. Das Urteil fordert die hanseatischen Entscheidungsträger auf, mehr für die Verbesserung der Luftqualität zu tun.

Hamburg verstößt gegen Grenzwerte

Die Umweltorganisation BUND klagte zusammen mit dem Anwohner einer stark frequentierten Straße der Hansestadt vor dem Verwaltungsgericht das Bürgerrecht auf saubere Luft ein.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Der Hintergrund dazu: Hamburg übertrifft seit mehreren Jahren die europäischen Grenzwerte bei Stickstoffdioxid erheblich. Damit ist Hamburg allerdings kein Einzelfall, in zahlreichen europäischen Metropolen wird saubere Luft zunehmend knapp.

Jedoch haben sich die anderen Großstädte dem Kampf für saubere Luft aktiver verschrieben und richteten dazu Umweltzonen ein oder reagierten mit drastischen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Hamburg habe solche Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität bisher unterlassen, daher entschlossen sich der BUND und ein privater Kläger zur Einbeziehung der Richter. Nach ihrer Ansicht verstößt die Hansestadt auch gegen das Bundesemissionsgesetz, welches vorschreibt, die gegebenen Grenzwertüberschreitungen zeitnah zu unterbinden. Saubere Luft wäre für über 200.000 Hanseaten im Umkreis der Messstellen keine Realität mehr, eine Folgeerscheinung sei das vermehrte Auftreten von Erkrankungen der Atemwege.

Hamburger Politiker wollen in Berufung gehen

Die Regierenden der Hansestadt verweisen auf ihren umfangreichen Luftreinhalteplan, über den hinaus keine Maßnahmen auf Länderebene möglich seien. Effizientere Vorgehensweisen im Segment saubere Luft können nach Ansicht der Hanseaten nur auf Bundesebene oder im Rahmen einer europäischen Gesetzgebung umgesetzt werden. Hamburg fordert daher:

  • Deutlich strengere Abgasnormen müssen in Brüssel für die gesamte Eurozone beschlossen werden.
  • Die Bundesregierung wird zum Abbau bestehender Steuervorteile für Dieselfahrzeuge aufgefordert.

Denn diese Kraftfahrzeugtypen sind die Hauptverursacher der als hochgiftig geltenden Stickoxide.

Damit macht Hamburg klar, dass saubere Luft nicht nur von einzelnen Kommunen geschaffen werden kann, sondern vielmehr eine Herausforderung für die ganze Europäische Gemeinschaft ist. Was die Hamburger konkret für saubere Luft tun sollen, ließ das Verwaltungsgericht in seinem Urteil offen. Die Hanseaten akzeptieren den Richterspruch nicht und gehen in Berufung.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Ein Bitcoin unterm Weihnachtsbaum? Mandantenbrief 01/18

Sollte man noch auf den Zug aufspringen oder steht der Crash bevor? Nur der Anteil, mit dem man in eine Spielhalle oder ein Spielkasino gehen würde, sollte zum Einsatz kommen. Ansonsten Finger weg!

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Übertriebene Aktienkurse? | Mandantenbrief 10/2020

Die Aktienkurse steigen, als hätte es den Shutdown nicht gegeben. Dabei wird die Wirtschaftserholung lang und mühsam werden.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

3 + 10 =