Der Begriff Share Economy steht für die Idee des Teilens und sollte ursprünglich weniger Konsum im Einklang mit mehr Nachhaltigkeit generieren. Die bereits tot geglaubte Ökonomie lebt, sie zeigt nur eine andere Entwicklung als die Erhoffte: Es geht einmal mehr ums Geldverdienen.

Share Economy zum Scheitern verurteilt?

Der Mensch scheint nicht auf Teilen programmiert zu sein, so könnte der kläglich untergegangene Versuch einer App mit Namen “Why own it” interpretiert werden. Mit der Verwendung dieser Applikation sollten Verbraucher all die Dinge, die sie normalerweise erwerben müssten, bei anderen ausleihen. Die App scheiterte letztendlich an einer menschlichen Eigenschaft: Viele wollten sich etwas leihen, doch nur wenige waren dazu bereit, eigene Gegenstände aus der Hand zu geben.

Zu Recht kann niemand einen Einzelfall mit dem Untergang der kompletten Share Economy in Verbindung bringen, denn der Trend war selten so einflussreich wie in der Gegenwart. Doch ist die dahinter stehende Idee eine völlig andere als noch vor drei Jahren. Die Befürworter erwarteten von dem Grundgedanken bewussteren Konsum. Optimisten glaubten sogar, dass Share Economy die globale Wirtschaft moralisch bessern könnte.

Die Realität ist wie immer anders

Noch einmal: Share Economy ist die Idee des Teilens. Nur ist mittlerweile daraus ein nicht zu übersehender Wirtschaftszweig entstanden, bei dem es statt um Nachhaltigkeit wieder nur ums Geld geht. Ob leer stehende Zimmer oder Mitfahrgelegenheiten, bei solchen Dienstleistungen lassen sich, auch ohne die professionell erforderlichen Lizenzen, einige Euro nebenbei verdienen. Teilen ist nur noch hip, wenn sich daraus ein klar ersichtlicher Vorteil ergibt.

Share Economy belastet die Wirtschaft

Das moderne Teilen will für alle Beteiligten Vorteile bringen, doch ist dies eine Utopie. Wie überall im Leben gibt es auch bei diesem Trend einige Gewinner und viele Verlierer.

Profiteure sind Dienstleister, die ihre Services nicht im Rahmen der allgemeingültigen Verordnungen, und damit erheblich günstiger anbieten.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die neue Share Economy will auf der Anbieterseite mehr Geld verdienen und auf der Konsumentenseite sparen.

Den einstmals wertvollen Grundgedanken des interessenlosen Teilens gibt es längst nicht mehr.

Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung – Mandantenbrief 06/18

  ©FinanzberatungFrommholzOHG   Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung "Die Senioren ziehen schon wieder um", werden einige denken. Erstaunlich viele von Ihnen haben aber schon letztes Jahr die Vermutung geäußert, "ohne Garten und Rosen halten...

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Wiederholt sich Geschichte? – Mandantenbrief 07/2021

Auch wenn sie zuletzt stockte: Der von der Corona-Pandemie ausgelöste starke Kursanstieg, erinnert stark an die Zeit der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Nachhaltigkeit im Fokus – Mandantenbrief 08/2021

Vor einigen Jahren bildeten nachhaltige Geldanlagen noch eine kleine Nische in einem riesigen Anlagespektrum – nicht selten belächelt oder wegen vermeintlich unterdurchschnittlicher Performance in Frage gestellt.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

12 + 14 =