Auch in Deutschland gibt es viele Unternehmen, bei denen der Eigentümer eine Stiftung ist.

Welche Stiftungsmodelle hierzulande zur Option stehen und mit welchen Vor- und Nachteilen sie behaftet sind, will dieser Beitrag erklären.

Diese Stiftungsvarianten sind in Deutschland anzutreffen

Am meisten verbreitet ist das Modell der Beteiligungsträgerstiftung.

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Charakteristisch für die Variante ist, dass die Stiftung alle oder mehrheitliche Geschäftsanteile an einer Firma oder mehreren Betrieben im Rahmen ihres Stiftungsvermögens hält. Die Gewinne werden vollständig oder teilweise von der Stiftung vereinnahmt.

Seltener anzutreffen ist das Modell der Unternehmensträgerstiftung, bei dem der Betreiber die Institution selbst ist. Das Stiftungsmodell war beispielsweise beim Unternehmen Zeiss anzutreffen und hat sich hier wie auch in anderen Betrieben wenig bewährt. Das Unternehmen Zeiss wurde bereits vor zehn Jahren aus der gleichnamigen Stiftung ausgegliedert, weil die satzungsrechtlichen Vorgaben die Firmenlenkung erschwerten. Vor allem auf sich schnell verändernde ökonomische Rahmenbedingungen konnte bei Zeiss nicht mehr zeitgemäß reagiert werden.

Stiftungen können entweder von Gemeinnützigkeit oder aber auch vom Gegenteil geprägt sein.

Nachfolgersuche im Fokus der Option Stiftung

In den kommenden Jahren steht bei vielen Familienbetrieben ein Generationswechsel an. In vielen Fällen muss ein Nachfolger für die Firma gefunden werden. Die Stiftung ist für zunehmend viele Unternehmer eine interessante Möglichkeit, das beweisen die vermehrten Anfragen zu Stiftungsmodellen, die beim Bund Deutscher Stiftungen eingehen.

Der Gedanke an eine Stiftung sollte von Beratung begleitet werden

Welches Stiftungsmodell für Kleinbetriebe oder mittelständige Unternehmen vorzuziehen ist, kann nicht pauschal gesagt werden, entscheidend ist vielmehr, was der einzelne Unternehmer mit einer Stiftungsgründung erreichen will. Das könnten beispielsweise Gründe sein:

  • Die Planung der Unternehmensnachfolge.
  • Die Verhinderung der Unternehmenszersplitterung.
  • Das Vorbeugen vor Erbkonflikten.
  • Die Realisierung gemeinnütziger Ziele.

Steuerliche Aspekte

Ist eine Stiftung gemeinnützig, wird auf die Erträge keine Körperschaftssteuer erhoben. Das Gegenteil ist bei Stiftungen ohne Gemeinnutz der Fall, hier sind die stiftungseigenen Erträge der Gewerbe- und Körperschaftssteuer unterworfen.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

“Big Brother is watching you” – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman “1984” ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

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Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

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Finanzrepression vernichtet Realvermögen | Mandantenbrief 13/2020

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