UA-58392891-1

©iStock.com/HyKoe

Strombörse Leipzig: negative Strompreise

Auch an der Strombörse Leipzig gelten die Marktregeln von Angebot und Nachfrage. Bei günstigen Wetterbedingungen produzieren deutsche Ökostromanlagen Energie im Überfluss, während konventionelle Versorger ihre Kohlekraftwerke weiterlaufen lassen. Das Überangebot führt zu negativen Strompreisen.

Strombörse Leipzig – negative Strompreise immer häufiger

Die auch auf den Namen EEX (European Energy Exchange) hörende Strombörse verzeichnet seit 2011 zunehmend viele Tage mit negativen Preisen. Zu Beginn der Aufzeichnungen rutschte der Strompreis sechs Mal in negative Bereiche, 2015 geschah dies bereits an 25 Tagen. Das Szenario ist jedes Mal gleich: Bei optimalen klimatischen Bedingungen speisen Solar- und Windanlagen gewaltige Energiemengen ins Netz. In der Folge gehen die Preise auf Talfahrt.

Ein ganz normales Phänomen?

An der Strombörse Leipzig werden negative Strompreise als natürlicher Bestandteil des freien Marktes interpretiert. Sie kommen im kurzfristigen Handel immer wieder vor und führen daher nicht zu panikartigen Aktionen.

Für Stromverkäufer bedeuten negative Preise jedoch einen Markt, der auf dem Kopf steht. Denn Verkäufer müssen bei Preisen im Minus ihren Abnehmern sogar noch Geld bezahlen. Am achten Mai rutschten die Energiepreise an der Strombörse das letzte Mal in negatives Terrain und zeigten für eine Megawattstunde minus 130 Euro an.

Private Stromverbraucher spüren nichts von negativen Strompreisen

Verbraucher zahlen stets fixe Preise pro Kilowatt und profitieren von den kurzzeitigen Einbrüchen an der Strombörse Leipzig nicht.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Den großen Energieversorgern generieren die Abstürze ebenfalls keinen Gewinn, sondern Verluste. Negative Strompreise bringen jetzt die Politiker auf den Plan und führen zu kontroversen Diskussionen auf Bundesebene.

Die Unionsfraktion forderte jüngst in einem Brief an den Wirtschaftsminister die Einstellung der Vergütung bei negativen Strompreisen und hat dabei neu errichtete Windräder sowie Solaranlagen im Fokus. Unklar ist bislang, ob die Forderung in die derzeitige Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) einfließt.

Strommarkt stabilisieren

Das zeitweilige Überangebot an der Strombörse Leipzig muss einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden und könnte beispielsweise einem verbesserten Angebot an Stromtankstellen für E-Fahrzeuge zugutekommen. Dazu bedarf es allerdings aufnahmefähige Speicher und Verbraucher, die die aktuell hohen Preise für Elektroautos bezahlen können und wollen.

Lagarde setzt auf Niedrigzinsstrategie | Mandantenbrief 07/19

Die für uns erhebliche Nachricht der letzten Monate war die vorgesehene Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Damit dürfte die EZB-Politik mit immensen Liquiditätsaufblähungen und einer Nullzinspolitik fortgesetzt werden. Die primär kurzfristig denkenden Börsen feierten mit Kursgewinnen (Lagarde-Effekt).

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

“Big Brother is watching you” – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman “1984” ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

8 + 5 =