Die Etablierung des neuen Berufsstandes Honorar-Anlageberater führt zu kontroversen Diskussionen bezüglich der Vorteile der unabhängig oder abhängig gestalteten Finanzberatung. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, warum nicht jeder freie Finanzberater wirklich ungebunden ist.

Finanzberatung ist unabhängig oder abhängig

In Deutschland gibt es Tausende von Finanzberatern, die sich als frei bezeichnen, doch kaum einer von ihnen ist völlig unabhängig. Dies kann sich, wie in anderen Branchen auch, aufgrund ungenügender Eigenmittel zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit ergeben.

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Versicherungsanbieter oder auch Emittenten helfen in solchen Fällen gerne aus und unterstützen den “freien” Berater. Doch ist diese Hilfe nie umsonst, zumeist wird dafür das bevorzugte Anbieten der Produkte des Sponsors erwartet.

Somit kann von Unabhängigkeit keine Rede mehr sein, doch wird weiterhin auf der Visitenkarte des Beraters das Wort unabhängig zu lesen sein. Bislang hat die deutsche Rechtsprechung auf die Offenlegung der Verhältnisse verzichtet. Doch durch die einzige Finanzberatung, die sich wirklich als unabhängig bezeichnen darf, ändert sich das Bild – durch die “Honorarberatung”. Eben unabhängig oder abhängig.

“Honorarberater” müssen ihre Unabhängigkeit vor Geschäftsaufnahme unter Beweis stellen

Die neu erlassenen Gesetze verlangen von Personen, die in der Finanzberatung als “Honorarberater” agieren wollen, den Nachweis ausreichender Finanzmittel. Damit wird schon im Vorfeld verhindert, dass für die Öffentlichkeit verborgene Abhängigkeitsverhältnisse zu Produktgebern entstehen.

Darüber hinaus verhindert der Ehrenkodex dieses Berufsstandes, dass die Finanzberatung den Pfad der Unabhängigkeit verlässt. Jeder “Honorarberater” ist sich selbst und gegenüber seinen Klienten zur absoluten Transparenz verpflichtet. Selbst wenn in der Übergangsphase noch einige Anbieter mit Provisionen locken, wird er diese direkt an seine Kunden weiterleiten. Streng genommen spielen in der unabhängig gestalteten Finanzberatung einzelne Produkte nur eine untergeordnete Rolle.

Der Klient erhält nach eingehender Analyse seiner persönlichen Verhältnisse kein bestimmtes Produkt angeboten, sondern es werden ihm mehrere auf seine Anforderungen abgestimmte Anlagemöglichkeiten zur Wahl gestellt.

Ist die Finanzberatung wirklich unabhängig, kann sie dem Kunden neben Enttäuschungen auch viel Geld einsparen.

Unser Weg:

Seit vielen Jahren haben sich im Sprachgebrauch und bei uns in der Firma die Begriffe “Honorarberatung” und “Honorarberater” etabliert. Durch das zum 1.8.2014 in Kraft getretene Honorarberatergesetz werden nun die Begriffe “Honorar-Anlagenberater” (Zulassung nach §32 KWG, Aufsicht BaFin) und “Honorar-Finanzanlagenberater” (Zulassung nach §34h GewO, Aufsicht IHK) geschützt. Wir haben uns für den Honorar-Finanzanlagenberater (gemäß DIHK: gewerbliche Honorarberatung) entschieden.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den “Zehnjährigen” hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Depotübertragung von AAB zu ebase – Mandantenbrief 03/2021

Nun ist es sicher: Die AAB wird an die ebase verkauft und alle Konten müssen umziehen. Die ebase verfolgt ein der AAB ganz ähnliches Geschäftsmodell und ist auf Finanzberater und deren Mandanten spezialisiert.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Breit gestreut und viel Disziplin – Mandantenbrief 02/2021

2020 war eines der turbulentesten Jahre der jüngeren Geschichte und historisch in mehrfacher Hinsicht beispiellos. Und es hat uns auch gezeigt, wie unerhört belastbar Menschen, Institutionen und Finanzmärkte sein können.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

Die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels wird heute kaum noch bestritten, sieht man von Ausnahmen wie Donald Trump ab. Die Veränderung des globalen Klimas hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit zwangsläufig auch auf Finanzwerte.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

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