Seit mehr als einem Jahr sind bei der obersten Finanzaufsicht BaFin alle Anlagenberater in einem Register zusammengefasst, in welchem auch Verbraucherbeschwerden festgehalten werden.

Anlegern soll damit mehr Schutz vor falscher Finanzberatung gewährt werden.

Viele Verbraucherbeschwerden – keine Sanktionen

Mehr als 200.000 Anlage- und Vertriebsberater sind bei der BaFin seit November 2012 gelistet.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

In der Datenbank der Finanz- und Bankberater werden sowohl die persönlichen Angaben zu den Beratern als auch Informationen zu ihrer beruflichen Qualifikation gespeichert. Für die Qualifikationsnachweise ihrer Mitarbeiter sind die Banken verantwortlich, sie müssen der BaFin die ausreichende Ausbildung in jedem Einzelfall nachweisen.

Das Register beinhaltet auch alle Verbraucherbeschwerden – sie werden den jeweiligen Beratern zugeordnet und ermöglichen der Finanzaufsicht die einfache Selektion jener Berater, die öfters zu Beschwerden Anlass gaben.

Das System der BaFin ist recht perfekt und verfügt über ein langes Gedächtnis, selbst solche Verbraucherbeschwerden, die später wieder revidiert und zurückgezogen wurden, bleiben in dem Register erhalten. Bisher gingen etwa 10.000 Beschwerden bei den Finanzwächtern ein, jedoch blieben nachhaltige Sanktionen aus.

Die BaFin setzt mehr auf vermittelnde Gespräche

Bei einer Gegenüberstellung der Beraterzahl und der Summe der Beschwerden fällt auf, dass nur jeder zwanzigste Berater Anlass zu Verbraucherbeschwerden gab. Schon aus Zeitmangel konzentrierte sich die Behörde auf die Berater, die mehrfach negativ hervortraten.

Herausgefiltert wurden 200 Berater, welche in 150 verschiedenen Instituten beschäftigt sind. Ihnen statteten die Mitarbeiter der Finanzaufsicht Besuche ab und versuchten, die Beschwerden vor Ort zu klären. Es blieb auch bei Gesprächen, die BaFin sah von Sanktionen bis auf Weiteres ab.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Finanzaufsicht keine Sanktionsmöglichkeiten hat, sie kann Bußgelder verhängen und in Extremfällen auch zeitlich begrenzte Berufsverbote aussprechen.

Die Behörde zeigte sich zufrieden mit der Funktion des neuen Registers. Die Verbraucherschützer allerdings halten die Datenbank für wenig transparent und kaum effizient. Nach ihrer Ansicht ist nicht gewährleistet, dass wirklich alle Verbraucherbeschwerden von den Banken an die BaFin weitergeleitet werden.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

Die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels wird heute kaum noch bestritten, sieht man von Ausnahmen wie Donald Trump ab. Die Veränderung des globalen Klimas hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit zwangsläufig auch auf Finanzwerte.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Alles ist möglich, auch das Gegenteil | Mandantenbrief 14/2020

Die Franzosen kauften in der Corona-Krise Wein, die US-Amerikaner kauften Gewehre und die Deutschen kauften Klopapier. Hierdurch wird auch verdeutlicht, dass im Jahr 2020 nichts wirklich seriös vorhersehbar war.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Außergewöhnliche Abwärtsgeschwindigkeit | Mandantenbrief 08/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

14 + 6 =