Bei der Vermietung von Wohnraum können Mieter derzeit eine kleine Revolution registrieren. Neben der angestrebten Bremse des Mietpreises soll die Maklerprovision künftig vom Vermieter entrichtet werden. Demnach ist diese Courtage kein Thema mehr für die Wohnungssuchenden.

Bei einer Vermietung soll künftig der Eigentümer zur Kasse gebeten werden

Die allgemein in Rechnung gestellte Maklerprovision umfasst in der Regel bis zu zwei Kaltmieten, zu diesem Betrag addiert sich noch die Mehrwertsteuer.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Steigende Mieten in den Ballungsräumen sowie zunehmende Engpässe bei Wohnraum ließen die Regierung aktiv werden.

Aktuell wird eine Mietpreisbremse diskutiert und die Maklerprovision erfährt eine umfassende Veränderung nach dem Bestellerprinzip. Für Mieter bedeutet das: Sie müssen die Maklercourtage bald nicht mehr entrichten, denn sie wird demnächst vom Wohnungseigentümer bezahlt.

Das neue Gesetz zur Vermietung kommt erst 2015

Die Veränderung bei der Maklerprovision kommt wahrscheinlich erst im Sommer 2015, gleichwohl ist der erste Schritt bereits vollzogen. Die Gesetzesinitiative wurde bereits vom Bundeskabinett verabschiedet und an Bundestag, Bundesrat sowie an den Vermittlungsausschuss zur Prüfung weitergeleitet. Im Frühjahr des kommenden Jahres soll der Bundespräsident die Gesetzgebung per Unterschrift absegnen, das Inkrafttreten wird für den Sommer 2015 erwartet.

Die Vermietung von Wohnraum wird derzeit von Verunsicherungen auf beiden Seiten geprägt, in erster Linie die Mieter warten auf eine für sie günstige Entwicklung und verschieben derweil anstehende Wohnungswechsel.

Keine Maklerprovision: Hamburg nimmt eine besondere Position ein

Der Senat der Hansestadt Hamburg setzte sich bereits 2013 für zügige Veränderungen bei den Mietbedingungen ein. Gemeinsam mit Niedersachsen, Baden Württemberg und Nordrhein Westfalen riefen die Hanseaten eine Initiative im Bundestag ins Leben, die vor allem die Maklerprovision bei einer Vermietung dem Eigentümer zuordnet.

Nach Ansicht der Stadtentwicklungsbehörde entlastet die Zuweisung der Courtage an den Vermieter die Wohnungssuchenden erheblich.

Arbeitsplätze in Gefahr

Die Wohnraumvermittler sehen in der Gesetzesinitiative eine Gefahr für ihren Berufsstand, denn viele Eigentümer werden zukünftig auf ihre Dienste verzichten und sparen sich die Maklerprovision komplett. Weil bei einer Vermietung dann kaum noch ein Vermittler gebraucht wird, sehen die Makler schwere Zeiten auf sich zukommen.

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

5 + 10 =