UA-58392891-1
©iStock.com/RicAguiar

Wo geht der Ölpreis hin?

Nachdem der Ölpreis längere Zeit auf historisch niedrigem Niveau verharrte, steigt er seit einigen Tagen wieder. Experten sehen die Ursachen in den Krisen einiger Förderländer und in einer global zunehmenden Nachfrage.

Warum die aktuelle Produktion der Nachfrage kaum gerecht wird

In Afrika zerstören militante Gruppen Pipelines und bringen damit die Ölproduktion zum Erliegen. Allein in Nigeria ist die tägliche Produktion an Erdöl um 800.000 Fass gefallen. In Libyen kämpfen Wüstenstämme gegeneinander, weil sie sich um die Besitzrechte wichtiger Ölquellen streiten. Beim südamerikanischen OPEC-Mitglied Venezuela ist die Förderung aufgrund eines Staatsstreichs zum Stillstand gekommen. Und letztendlich musste in Alberta, einer Provinz Kanadas das Fracking angesichts umfangreicher Waldbrände eingestellt werden. Insgesamt fehlen derzeit pro Tag mehr als zwei Millionen Fass Erdöl. Das bedeutet schwindende Reserven und normalerweise stark steigende Preise.

Nur moderate Preissteigerungen

Massive Ausfälle in einigen Förderländern würden den Ölpreis bereits jetzt steil ansteigen lassen, wenn nicht die Depots aller Hafenstädte der Welt randvoll wären.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Zudem warten zahllose volle Tanker auf den Ozeanen darauf, endlich ihre wertvolle Ladung loszuwerden. Die OPEC-Nationen haben mit ihrer zügellosen Förderung ein gigantisches Überangebot generiert, welches nach Einschätzung von Insidern erst in Monaten abgebaut werden dürfte.

Zudem halten sie die derzeitigen Ausfälle in Afrika, Südamerika und Kanada für zeitlich begrenzt und umkehrbar. Bis Mitte 2014 lag der Fasspreis bei mehr als 100 Dollar, der Preiskrieg einiger Förderländer drückte den Wert eines Barrels danach auf weniger als 30 Dollar. Mittlerweile notiert die Sorte Brent wieder bei etwas mehr als 40 Dollar/Barrel, einen weiteren Anstieg erlaubt das globale Überangebot aktuell nicht.

Wie geht es mit dem Ölpreis weiter?

Experten erwarten für die kommenden Jahre, dass sich der Ölpreis moderat erholt, ohne jedoch an das Preisniveau von Anfang 2014 heranzukommen. Zwar steigt mittlerweile die Nachfrage in Asien deutlich, damit könnte ein verhaltener Preisschub ausgelöst werden. Dann aber erwachen all die aufgrund niedriger Preise geschlossenen Förderanlagen zu neuem Leben und sorgen erneut für ein größeres Angebot, welches der Preisentwicklung Grenzen aufzeigen wird.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

10 + 12 =