Nach Bill Gross wendet sich nun auch der Staat Florida von der Investmentgesellschaft Pimco ab.

Die Pensionskasse des US-amerikanischen Bundeslandes transferiert über zwei Milliarden Dollar zu den Mitbewerbern Blackrock und Neuberger Berman.

Verwirrungen wegen dem Weggang von Bill Gross

Die Meldung der Medien vom 26. September 2014 überraschte: Pimco ließ verlauten, dass Bill Gross ab sofort dem Unternehmen nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Bereits drei Tage später war Gross für die Vermögensverwaltungsgesellschaft Janus Capital tätig.

Die Vorgänge an der amerikanischen Pazifikküste irritierten die Politiker an der Ostküste. Das Florida State Board of Administration entschloss sich überraschend zum Abzug von mehr als zwei Milliarden Dollar, welche bislang von der kalifornischen Fondsgesellschaft Pimco betreut wurden.

Eine Tochter der Allianz

Pimco wurde 1971 unter anderem von Bill Gross gegründet. Seit dem Jahr 2000 ist die Fondsgesellschaft ein Tochterunternehmen der Allianz Global Investors of America. Bekannt wurde das Unternehmen auch durch den weltweit größten Rentenfonds, den Pimco Total Return. Zum März 2011 verwaltete der von Gross gemanagte Fonds nahezu 240 Milliarden Dollar. Kurz zuvor trennte sich die Fondsgesellschaft von ihrem Bestand an US-Staatsanleihen, weil sie deren massiven Wertverlust befürchtete.

Bill Gross schien bei dem Management des Total Return keine gute Hand zu haben. Denn die Fondsgesellschaft stand bereits seit Herbst des vergangenen Jahres wegen unterdurchschnittlicher Performance im Fokus der Aufsichtsbehörden. Das könnte auch der Grund sein, warum die Behörden Floridas die Gelder bei Pimco abziehen und Konkurrenten wie Blackrock oder Neuberger Berman anvertrauen.

Pimco befürchtet weiter Abflüsse

Den aktuellen Zahlen der Fondsgesellschaft entsprechend hat der Rücktritt von Bill Gross negative Folgen, die sich beziffern lassen:

  • Das im Total Return Fonds verwaltete Vermögen reduzierte sich seither um zehn Prozent.
  • Mehr als 23 Milliarden Dollar wurden allein im September von Anlegern abgezogen.

Die Entscheidung aus Florida birgt akute Ansteckungsgefahr, denn momentan überprüfen zahlreiche amerikanische Pensionskassen ihre Einstellung zu Pimco. Bill Gross verwaltet bei seinem neuen Arbeitgeber wieder einen Pensionsfonds, allerdings einen wesentlich kleineren.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz "Kredite schnell zu tilgen" sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.
Lesen Sie mehr

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.
Lesen Sie mehr

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.
Lesen Sie mehr

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.
Lesen Sie mehr

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der "richtige" Crash?
Lesen Sie mehr

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher - bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.
Lesen Sie mehr

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.
Lesen Sie mehr

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.
Lesen Sie mehr

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.
Lesen Sie mehr

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen - von Überschüssen ganz zu schweigen.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

13 + 3 =