Der zwölfte Airbus A380 der Lufthansa trägt den Namen ‚Hamburg‘. Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt, taufte die Maschine am Hamburg Airport im Rahmen einer feierlichen Zeremonie. Der Airbus reiht sich dabei in eine Reihe mit anderen Fliegern der A380-Reihe der Lufthansa ein, die nach anderen Metropolen benannt sind – New York, Tokio, Johannesburg, Zürich, Frankfurt, München und Düsseldorf zum Beispiel.

Hamburg: ein Lufthansa-Standort mit Tradition

Nach der Taufe des Airbus A380 startete das Flugzeug mit rund 300 Gästen zu einem einstündigen Trip rund um Hamburg und die Küstenregion. Wolfgang Pollety, der Geschäftsführer des Hamburger Flughafens, freute sich über das Ereignis und sah in der gelungenen Flugabwicklung ein gutes Signal für künftige A380-Starts und -Landungen in der Hansestadt. Noch ist das im regulären Flugbetrieb nicht vorgesehen.

Airbus A380:Hamburg

Die Taufe bot auch Gelegenheit, auf die Tradition und Bedeutung Hamburgs als Lufthansa-Standort hinzuweisen. Nach der Wiedergründung der Fluggesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg startete von hier aus am 1. April 1955 der erste Lufthansa-Flug.

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Damals war München das Ziel. Zeitgleich nahm am Flughafen die Lufthansa-Werft, die Vorläuferin der heutigen Lufthansa-Technik, ihre Arbeit auf. Ein weiter Weg bis zum Airbus A380.

Starke Lufthansa-Präsenz am Airport

Im Zuge dieser Präsenz war der Hamburg Airport immer wieder Schauplatz bedeutender Lufthansa-Ereignisse. Die erste Boeing 707, Boeing 747 und der erste Airbus der Airline landeten hier. In ihrem aktuellen Sommerflugplan bedient die Lufthansa von Hamburg aus 50 Fluglinien – national wie international. Von den rund 15.000 Beschäftigten auf dem Flughafengelände gehören fast zwei Drittel, nämlich 9.500, zur Lufthansa oder zum Hamburg Airport.

Mit dem neuen Airbus A380 ‚Hamburg‘ wird der Name der Hansestadt in alle Welt getragen. Das größte Passagierflugzeug der Welt ist damit ein schöner Botschafter für die Weltoffenheit und Modernität der Elbmetropole. Dies betonte auch der Hamburger Erste Bürgermeister und unterstrich gleichzeitig den Anspruch der Freien und Hansestadt, als ein Luftfahrtzentrum von weltweiter Bedeutung zu gelten.

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