Lebensversicherungs-Unternehmen stehen angesichts anhaltend niedriger Zinsen zunehmend vor dem Problem, Kunden kaum noch attraktive Renditen für ihre Versicherungsprodukte bieten zu können. Selbst die Darstellung der Garantieverzinsung ist nicht einfach.

Gefragt sind daher Produktinnovationen, die sich den Kapitalmarktveränderungen im Zeitablauf flexibel anpassen. Eine solche Produktneuerung ist neben der bereits beschriebenen Ergo-Rente die Allianz Perspektive.

Nur Beiträge und Überschüsse garantiert

Allianz Perspektive bietet im Unterschied zur klassischen Lebensversicherung keine von Anfang an garantierte Mindestverzinsung. Garantiert sind zunächst nur die geleisteten Bruttobeiträge bei Rentenbeginn bzw. Tod des Versicherungsnehmers.

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Daraus lässt sich eine bestimmte Mindestrente bestimmen. Ansonsten werden die Beiträge genauso im Sicherungsvermögen der Allianz investiert wie bei der klassischen Lebensversicherung auch.

Darüber hinaus erhalten Versicherungsnehmer eine Beteiligung an den laufenden Überschüssen sowie einen Schlussüberschuss. Die Überschüsse erhöhen das angesparte Kapital und sind nach erfolgter Gutschrift ebenfalls garantiert. Eventuell kommen auch noch Beteiligungen an den stillen Reserven und ein Zuschlag hinzu. Die tatsächliche Rente wird dann bei Rentenbeginn aus dem angesparten Kapital zuzüglich Überschüssen berechnet.

Allianz Perspektive: Höhere Überschussbeteiligung

Die Überschüsse bei Allianz Perspektive fallen höher aus als in der klassischen Lebensversicherung der Allianz. Sie werden gesplittet. Die laufende Überschussbeteiligung liegt um 0,1 Prozent höher als in der Klassik-Variante, der Schlussüberschuss um 0,2 Prozent. Insgesamt macht die Überschussbeteiligung hier 0,3 Prozent mehr aus.

Für dieses Jahr hat die Allianz eine Verzinsung von 4,5 Prozent für Allianz Perspektive gegenüber 4,2 Prozent beim Klassik-Produkt deklariert. Die Chance für Versicherungsnehmer bei dem neuen Produkt bestehen in der Neukalkulation bei Rentenbeginn. Dabei wird über den dann geltenden Garantiezins die zukünftige Zinsentwicklung mit einbezogen. Wenn die Zinsen steigen, können die Kunden profitieren.

Kunden halten sich zurück

Wie die Kalkulation genau funktioniert, ist allerdings nicht einfach nachzuvollziehen und erfordert versicherungsmathematischen Sachverstand. Bislang stieß Allianz Perspektive – wie ähnliche Produkte der Konkurrenz – eher auf verhaltene Resonanz. Bei der Akzeptanz muss das Produkt noch zulegen.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

“Zinsen bleiben ewig nahe Null” | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

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