Festverzinsliche Anleihen gelten im Allgemeinen als recht sicheres Investment, wenn das Emittentenrisiko vernachlässigt werden kann, weil der Anleiheschuldner über erstklassige Bonität verfügt. Das ist beispielsweise bei Bundesanleihen der Fall. Dennoch gilt: Ganz risikolos sind solche Papiere trotzdem nicht.

Kursrisiko bei Festverzinslichen

Es besteht nämlich ein nicht unbeträchtliches Kursrisiko.

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Es kann sich zeigen, wenn Anleihen vor dem Ende der Laufzeit an der Börse verkauft werden müssen. Denn in diesem Fall erhält der Anleiheinhaber nicht den Nominalwert seines Papiers zurück, sondern den jeweiligen Kurswert. Die Anleihekurse sind dabei von den Zinsen abhängig.

Abhängig von der Zinsentwicklung

Bei steigenden Zinsen sinken die Kurse schon bestehender Anleihen und umgekehrt. Für Investoren ist es dann nämlich attraktiv, neu emittierte Papiere mit höheren Zinskupons zu erwerben. Bei funktionierenden Märkten sorgt der Preisbildungsmechanismus für einen Ausgleich über die Kurse. Neue, besser verzinste Wertpapiere steigen im Kurs, weniger attraktive festverzinsliche Anleihen verlieren dagegen, so dass sich die Renditen angleichen.

Bei steigenden Zinsen drohen Verluste

Derzeit befindet sich das Zinsniveau auf einem historischen Tiefststand. Das führt selbst bei Anleihen mit niedrigen Zinskupons zu vergleichsweise hohen Kursen. Dabei muss es nicht bleiben. Wenn die Zinsen wieder einmal steigen sollten, wären gerade solche Papiere von deutlichen Kursverlusten betroffen. Die EZB-Politik spielt dabei nur eine begrenzte Rolle, denn sie wirkt vor allem bei den kurzfristigen Zinsen. Am langen Ende sind oft andere Einflüsse für die Zinsentwicklung maßgebend.

Empfehlung: prognosefrei investieren

Steigende Zinsen würden sich umso stärker bei den Kursen bemerkbar machen, je länger die Restlaufzeit von Anleihen und je niedriger der Zinskupon im Verhältnis zum herrschenden Marktzinsniveau ist. Zinsprognosen sind allerdings eine besondere Herausforderung. Zu viele Faktoren wirken auf die Zinsen ein, als dass sich verlässliche Vorhersagen machen lassen.

Es empfiehlt sich daher auch im Hinblick auf festverzinsliche Wertpapiere, prognosefrei zu investieren und bei der Anlage bewährte Grundsätze der Risikodiversifikation zu verfolgen.

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