Versicherern wird gerade bei der Berufsunfähigkeit oft vorgeworfen, Leistungen systematisch in die Länge zu ziehen.

Eine aktuelle Untersuchung kann diese Behauptung nicht bestätigen und will die Verbraucher zum Umdenken animieren.

Reibungslose Regulierung bei der Berufsunfähigkeit

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) untersuchte aufgrund der Vorwürfe die ihm angeschlossenen Versicherungskonzerne und stellte fest, dass in nahezu allen Einzelfällen die Regulierung planmäßig verläuft.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Ergebnisse werden aus den Reihen der Verbraucher mit Skepsis betrachtet, nicht wenige kennen Versicherungsnehmer, die lange auf die Anerkennung ihrer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit warten mussten.

Die Untersuchungen von unabhängigen Marktbeobachtern kommen grundsätzlich zu keinem anderen Ergebnis, lediglich Einzelfälle trüben hier wie schon beim GDV die hundertprozentige Vollkommenheit der Ergebnisse.

Oft basieren ablehnende Bescheide in Fällen der Berufsunfähigkeit auf medizinischen Expertisen, welche von den Kritikern gerne als sogenannte Gefälligkeitsgutachten bezeichnet werden. Die Analysen beschäftigten sich auch mit diesen Argumenten und stellten fest, dass die Versicherer die beauftragten Gutachter jeweils an den Wohnorten der Versicherungsnehmer bestellten und sich dabei absolut korrekt verhielten.

Die Anerkennung der Berufsunfähigkeit nimmt viel Zeit in Anspruch

Anträge auf Berufsunfähigkeit wurden von den Versicherern in maximal 180 Tagen entschieden, dauerte es solange, war meist mit einer Ablehnung zu rechnen. Anerkennungen benötigten mit 160 Tagen nahezu drei Wochen weniger. In den letzten fünf Jahren sind die Bearbeitungszeiten deutlich kürzer geworden; positive Bescheide erfolgen jetzt innerhalb von 130 Tagen, Ablehnungen dauern aktuell 160 Tage. Auch dieses Untersuchungsergebnis spricht eher gegen den Vorwurf der systematischen Leistungsverschleppung.

Wird ein Antrag auf Berufsunfähigkeit vor Gericht entschieden, endet die Forderung des Versicherungsnehmers in 50 Prozent aller Fälle in einem Vergleich. Gerade einmal 17 Prozent aller Berufsunfähigkeitsprozesse werden zugunsten des Kunden entschieden. In 33 Prozent geht der Versicherer als Sieger aus der Verhandlung hervor.

Verbrauchern kann angesichts dieser Ergebnisse nur geraten werden, sich bei einer Versicherung zur Berufsunfähigkeit an einen Anbieter zu wenden, der für umsichtige und kundenfreundliche Regulierung bekannt ist. Und Grundvoraussetzung ist eine unabhängige Finanzberatung, möglichst auf Honorarbasis. Im Idealfall eingebettet in eine private Finanzplanung, die auch das Szenario Berufsunfähigkeit betrachtet.

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

Die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels wird heute kaum noch bestritten, sieht man von Ausnahmen wie Donald Trump ab. Die Veränderung des globalen Klimas hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit zwangsläufig auch auf Finanzwerte.

Übertriebene Aktienkurse? | Mandantenbrief 10/2020

Die Aktienkurse steigen, als hätte es den Shutdown nicht gegeben. Dabei wird die Wirtschaftserholung lang und mühsam werden.

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

7 + 2 =