UA-58392891-1

Im Vergleich zu ausländischen Fondsanbietern schneiden deutsche Fonds nur mäßig oder sogar schlecht ab. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Analysehauses Morningstar.

Trotzdem vertrauen Anleger hierzulande bevorzugt deutschen Fondsgesellschaften. Eine Strategie, die überdacht werden sollte.

Rendite und Risiko bewertet

Morningstar legte seiner Analyse den Anteil von Fonds mit guter bis sehr guter Performance am gesamten verwalteten Vermögen der jeweiligen Gesellschaft zugrunde.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Dabei wurde nicht nur die erzielte Rendite bewertet, sondern auch das Risiko. Es zeigt sich in der Volatilität – den Wertschwankungen des Fonds-Portfolios während des Betrachtungszeitraums. Fonds mit höherer Volatilität mussten bei der Analyse Bewertungsabschläge hinnehmen. Je höher der Anteil erfolgreicher Fonds am Gesamtvermögen war, umso besser fiel das Ranking aus.

Deutsche Fonds unter ferner liefen

Das Ergebnis für Deutsche Fonds ist ernüchternd. Bei zwanzig untersuchten Fondsanbietern befand sich keine deutsche Gesellschaft unter den ersten sechs. Von den Branchengrößen schafften es zwei – DWS und Allianz Global Investors – wenigstens auf die Plätze sieben und acht. Bei ihnen verzeichnete gut die Hälfte der Fonds überdurchschnittliche Ergebnisse. Union Investment und Deka lagen dagegen weit hinten auf den Positionen fünfzehn und siebzehn. Hier war nur eine Minderheit der Fonds besonders erfolgreich.

Vorteilhafte Vertriebsstruktur

Dass deutsche Fonds trotzdem große Vermögen verwalten, liegt an ihrer Vertriebsstruktur. Die vier Fondsgesellschaften können sich beim Verkauf auf das Filialnetz der Banken stützen. Dies verschafft ihnen erhebliche Vorteile gegenüber Wettbewerbern. Denn Bankberater empfehlen bevorzugt die Produkte ihres Vertriebspartners.

Fehlende Fokussierung, fehlende Ideen

Warum schneiden die größten deutschen Fondsanbieter so bescheiden ab? Auch dafür haben die Morningstar-Analysten eine Erklärung. Sie sehen die Ursache in der wenig fokussierten Produktpolitik. Deutsche Fonds versuchten – wie ein Gemischtwarenladen – alles abzudecken, was es am Markt gebe. Das mache es schwer, sich gezielt mit erfolgreichen Fondsprodukten zu positionieren. Eine weitere Kritik betrifft die Investments. Es fehle an originellen Ideen. Die meisten Fonds verfolgten eine konventionelle Anlagepolitik.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den “Zehnjährigen” hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

11 + 5 =