Lange wurden Dividenden als Ertragskomponente bei Aktien unterschätzt. Anleger achteten vor allem auf die Kurse und hofften auf entsprechende Gewinne. Seit festverzinsliche Wertpapiere kaum noch nennenswerte Renditen versprechen, rücken die Dividenden aber zunehmend in den Blick.

Dividenden-Scoring der LBBW

Unternehmen verfolgen dabei durchaus eine unterschiedliche Politik. Sie ist auch im Zeitablauf nicht immer konstant.

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Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat ein Scoring-Modell entwickelt, mit dem das Ausschüttungsverhalten bewertet wird.

Dabei geht es darum, diejenigen Aktien herauszufiltern, die im langjährigen Vergleich kontinuierlich hohe oder sogar steigende Dividenden bieten. Hier sind die TOP 5 der Landesbank-Analyse:

  • der Chemiekonzern BASF hat seine Ausschüttungen im Zeitablauf öfter erhöht als gesenkt. Fürs vergangene Jahr wurde eine Dividende von 2,85 Euro je Aktie gezahlt, 15 Cent mehr als ein Jahr zuvor. Die Dividenden-Rendite beträgt derzeit 3,7 Prozent;
  • der Automobilriese Daimler zeichnet sich durch in den letzten Jahren steigende Ausschüttungen aus. Für das vergangene Geschäftsjahr wurden 2,50 Euro pro Aktie gezahlt. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei fast vier Prozent;
  • ebenfalls auf vier Prozent Ausschüttungs-Rendite kommt die Deutsche Börse. Hier konnten Aktionäre 2,20 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2013 vereinnahmen. In der Rangliste der LBBW liegt die Deutsche Börse gleichauf mit Daimler;
  • der Primus der Versicherungsbranche, die Allianz, ist mit kontinuierlich hohen Ausschüttungen ein Garant für attraktive Dividenden-Renditen. 5,30 Euro – das entspricht 4,5 Prozent Rendite – wurden für das vergangene Jahr pro Aktie gezahlt. Die Zahlungen blieben dabei im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
  • noch besser sind die Ausschüttungen der Munich Re ausgefallen. Der weltweit größte Rückversicherer nahm mit 7,25 Euro pro Aktie und einer Dividenden-Rendite von fast 5 Prozent den Spitzenplatz im LBBW-Ranking ein.

Weitere dividendenstarke Werte

Es gibt daneben weitere starke Dividendenwerte. Sie tauchten im LBBW-Ranking aber nicht auf den vorderen Plätzen auf, da die Dividenden-Politik in der Vergangenheit weniger kontinuierlich war.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Außergewöhnliche Abwärtsgeschwindigkeit | Mandantenbrief 08/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich – wie Sie alle wissen – getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU – entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

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