UA-58392891-1

Die Sitzungen des EZB-Rates werden spätestens seit der Euro-Krise von den Finanzmärkten mit Spannung erwartet. Nicht selten haben Zentralbank-Entscheidungen in der Vergangenheit zu hektischen Ausschlägen geführt. Wenn es auch die EZB sicher gerne sieht, dass ihre Maßnahmen Wirkung zeigen, an nervösen Reaktionen ist sie nicht interessiert.

Um etwas mehr Ruhe in die Märkte zu bringen, wird EZB-Präsident Draghi künftig etwas seltener zu sehen sein.

Nur noch alle sechs Wochen

Ab kommendem Jahr wird der EZB-Rat seinen Sitzungsrhythmus von vier auf sechs Wochen verlängern. Er tagt dann in gleichen Abständen wie die FED.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Eine weitere Maßnahme, die zur Beruhigung führen soll, ist die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle. Damit sollen Marktteilnehmer die Entscheidungen des Zentralbank-Rates künftig besser nachvollziehen können. Auch in diesem Zusammenhang ist die Einführung des Sechs-Wochen-Rhythmus sinnvoll, denn der Abstand zwischen der Veröffentlichung des letzten Sitzungsprotokolls und der nächsten Sitzung wäre sonst zu kurz geworden. Wie sehr das veröffentlichte Protokoll ins Detail gehen wird, ist noch unklar. Draghi hat das bisher offengelassen.

Umstritten: das Rotationsprinzip

Eine dritte – allerdings umstrittene – Innovation ist die Einführung des Rotationsprinzips bei Abstimmungen. Mit dem Beitritt Litauens 2015 wächst der EZB-Rat auf 25 Mitglieder an. Um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten, müssen dann bei jeder Sitzung einige Mitglieder im Wechsel aussetzen. Dabei spielt die Bedeutung der jeweiligen Zentralbank keine Rolle. Gerade in Deutschland wurden Befürchtungen laut, dass die Bundesbank bei wichtigen Abstimmungen nicht mehr beteiligt sein könnte. Ein Umstand, der bei ausgedünntem Sitzungskalender noch mehr zu Buche schlagen würde. Experten weisen allerdings auf die geringe praktische Relevanz dieser Befürchtung hin, da Kampfabstimmungen im EZB-Rat unüblich seien.

EZB: Erst einmal abwarten

Einstweilen hat die EZB jedenfalls für Ruhe gesorgt. Bei der jüngsten Sitzung der Zentralbanker wurden keine neuen Zinsentscheidungen gefällt. EZB-Präsident Draghi dämpfte auch die Erwartungen auf weitere Maßnahmen.

Erst einmal sollten die Wirkungen der schon getroffenen Entscheidungen abgewartet werden.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

“Big Brother is watching you” – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman “1984” ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

10 + 2 =