Ungeachtet der zahlreichen Regulierungen seit der letzten Finanzkrise bedrohen Schattenbanken weiterhin unbehelligt das Finanzsystem.

Diese Institute treten zunehmend als traditionelle Geldhäuser auf und stellen für den Internationalen Währungsfonds (IWF) eine nicht unerhebliche Gefahr für das gesamte System dar.

Regulierungen begünstigen die Entwicklung der Schattenbanken

In den letzten Jahren wurden die Banken von zahlreichen Regulierungen tangiert, die eigentliche Gefahr für das Finanzsystem blieb dabei unentdeckt – die Schattenbanken.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Funktionen der regulierten Institute werden immer mehr von diesen Banken in einem Sektor übernommen, in dem die Regulierungen bislang nicht greifen. Im Gegenteil: Das Segment der Schatteninstitute wächst unaufhaltsam, das Wachstum wird durch die neuen Regeln der überwachten Konkurrenz sogar gefördert.

Was sind Schattenbanken?

Dieser etwas verwirrende Begriff beschreibt herkömmliche Finanzfirmen, die zwar keine Geldhäuser sind, allerdings jedoch ähnliche Geschäftsfelder bearbeiten. Darunter befinden sich beispielsweise Geldmarktfonds oder Hedgefonds sowie anders strukturierte Sammelstellen für Vermögen. Der IWF sieht die Zahl der Schattenbanken weiter wachsen und warnt vor der dadurch entstehenden Gefahr für das Finanzsystem. Das billige Geld der Notenbanken beflügelt diesen Sektor und zwingt zu intensiverer Überwachung.

Verschärfte Aufsicht

Noch vor einigen Jahren ergänzten Schattenbanken die traditionellen Institute, mittlerweile führen sie deren Aktivitäten in eigener Regie durch. Die Risiken für das Finanzsystem müssen vor allem durch verbesserte Beaufsichtigung reduziert werden, so der IWF. Der Internationale Währungsfonds sieht das Finanzsystem zum Beispiel durch Investmentfonds bedroht, die nicht mehr nur börsengehandelte Wertpapiere kaufen, sondern direkt Geld an Unternehmen verleihen.

Angesichts verstärkter Reglementierungen im Bankenwesen wird ein Aufsichtsdefizit bei Schattenbanken unübersehbar. Der IWF steht auf dem Standpunkt, dass alles, was wie eine Bank aussieht, auch dementsprechend behandelt werden muss und ruft zur verstärkten Beaufsichtigung auf.

Europa ist nicht der Problemschwerpunkt

Das Finanzsystem wird durch Schattenbanken in den Vereinigten Staaten ebenso bedroht wie in der Euro-Zone. Gleichwohl sind für den IWF die konventionellen Banken eine größere Gefahr für das Finanzsystem als die Schattenbanken. Den nicht regulierten Einrichtungen werden 20 Prozent der systemrelevanten Risiken zugeordnet, den herkömmlichen Instituten hingegen 60 Prozent.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Gold fasziniert – Mandantenbrief 02/18

Immer wieder ist Gold ein Gesprächsthema. Emotional nachvollziehbar. Eine gewisse Beimischung ist sinnvoll; ein wesentlicher, renditeorientierter Vermögensbaustein sollte Gold aber nicht sein.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich – wie Sie alle wissen – getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU – entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

12 + 7 =