UA-58392891-1

Ungeachtet der zahlreichen Regulierungen seit der letzten Finanzkrise bedrohen Schattenbanken weiterhin unbehelligt das Finanzsystem.

Diese Institute treten zunehmend als traditionelle Geldhäuser auf und stellen für den Internationalen Währungsfonds (IWF) eine nicht unerhebliche Gefahr für das gesamte System dar.

Regulierungen begünstigen die Entwicklung der Schattenbanken

In den letzten Jahren wurden die Banken von zahlreichen Regulierungen tangiert, die eigentliche Gefahr für das Finanzsystem blieb dabei unentdeckt – die Schattenbanken.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Funktionen der regulierten Institute werden immer mehr von diesen Banken in einem Sektor übernommen, in dem die Regulierungen bislang nicht greifen. Im Gegenteil: Das Segment der Schatteninstitute wächst unaufhaltsam, das Wachstum wird durch die neuen Regeln der überwachten Konkurrenz sogar gefördert.

Was sind Schattenbanken?

Dieser etwas verwirrende Begriff beschreibt herkömmliche Finanzfirmen, die zwar keine Geldhäuser sind, allerdings jedoch ähnliche Geschäftsfelder bearbeiten. Darunter befinden sich beispielsweise Geldmarktfonds oder Hedgefonds sowie anders strukturierte Sammelstellen für Vermögen. Der IWF sieht die Zahl der Schattenbanken weiter wachsen und warnt vor der dadurch entstehenden Gefahr für das Finanzsystem. Das billige Geld der Notenbanken beflügelt diesen Sektor und zwingt zu intensiverer Überwachung.

Verschärfte Aufsicht

Noch vor einigen Jahren ergänzten Schattenbanken die traditionellen Institute, mittlerweile führen sie deren Aktivitäten in eigener Regie durch. Die Risiken für das Finanzsystem müssen vor allem durch verbesserte Beaufsichtigung reduziert werden, so der IWF. Der Internationale Währungsfonds sieht das Finanzsystem zum Beispiel durch Investmentfonds bedroht, die nicht mehr nur börsengehandelte Wertpapiere kaufen, sondern direkt Geld an Unternehmen verleihen.

Angesichts verstärkter Reglementierungen im Bankenwesen wird ein Aufsichtsdefizit bei Schattenbanken unübersehbar. Der IWF steht auf dem Standpunkt, dass alles, was wie eine Bank aussieht, auch dementsprechend behandelt werden muss und ruft zur verstärkten Beaufsichtigung auf.

Europa ist nicht der Problemschwerpunkt

Das Finanzsystem wird durch Schattenbanken in den Vereinigten Staaten ebenso bedroht wie in der Euro-Zone. Gleichwohl sind für den IWF die konventionellen Banken eine größere Gefahr für das Finanzsystem als die Schattenbanken. Den nicht regulierten Einrichtungen werden 20 Prozent der systemrelevanten Risiken zugeordnet, den herkömmlichen Instituten hingegen 60 Prozent.

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Ein Bitcoin unterm Weihnachtsbaum? Mandantenbrief 01/18

Sollte man noch auf den Zug aufspringen oder steht der Crash bevor? Nur der Anteil, mit dem man in eine Spielhalle oder ein Spielkasino gehen würde, sollte zum Einsatz kommen. Ansonsten Finger weg!

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

11 + 6 =