UA-58392891-1

Wer für sein Unternehmen einen Nachfolger sucht, jedoch die Firmenimmobilie behalten will, muss sich auf Probleme mit den Finanzbehörden einstellen.

Weil sich selbst die einzelnen Instanzen nicht auf einheitliche Aussagen verständigen können, durchlaufen auch ausgereifte Nachfolgemodelle weiterhin Warteschleifen.

Viele Unternehmer entwickeln die gleichen Ideen

Sie suchen für ihren Betrieb einen Nachfolger und nutzen die Firmenimmobilie zur Altersvorsorge.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Das Betriebsgrundstück wird zu diesem Zweck an eine speziell dafür etablierte Firma übertragen, deren Inhaber der Unternehmer ist, der einen Nachfolger für sein ursprüngliches Geschäft sucht. Die Idee ist gut und nachvollziehbar, die Altersvorsorge soll um die Mieteinkünfte bereichert werden.

Probleme haben die Finanzbehörden damit kaum, solange bei der Übertragung der Firmenimmobilie die stillen Reserven gehoben werden. Als stille Reserven werden die Differenzen bei Wirtschaftsgütern zwischen ihren realen Werten und den Buchwerten bezeichnet. Die fällige Einkommensteuer errechnet sich in der Regel aus dem in den Büchern vermerkten und meist niedrigerem Wert. Die Finanzämter orientieren sich jedoch am Marktwert und kommen so auf eine höhere Einkommenssteuerschuld.

Finanzämter wehren sich gegen die ökonomischen Geschäftsmodelle

Finanzbeamte erkennen die Steuersparmodelle nicht an und berufen sich auf die üblichen Nachfolgeregelungen. Demnach muss an den Nachfolger mit dem Unternehmen auch die Immobilie übergeben werden. Andernfalls ist der Unternehmer zur Freisetzung der stillen Reserven und zum Entrichten von höherer Einkommenssteuer gezwungen.

Die Ironie bei der Geschichte ist, dass der Bundesfinanzhof die Vorgehensweise schon mehrfach als rechtmäßig beurteilt hat, die Finanzämter sich jedoch hartnäckig gegen den Urteilspruch sträuben.

Firmenimmobilie: Der lange Weg durch die Instanzen

Die Themen Nachfolger und Firmenimmobilie beschäftigen derzeit viele Finanzgerichte. Auch wenn diese sich der Meinung der Unternehmer anschließen, kommt noch lange keine Freude auf. Die Finanzämter gehen einfach in die nächste Instanz und suchen vor dem Bundesfinanzhof ihr vermeintliches Recht.

Die Richter am Bundesfinanzhof haben in mindestens einem Fall mittlerweile Bedenken bezüglich des im Grundgesetz verankerten Gleichheitsgrundsatzes und bemühten das Bundesverfassungsgericht. Unternehmer, die aktuell einen Nachfolger suchen und dabei andere Pläne mit der Firmenimmobilie haben, sollten das Urteil der Bundesrichter abwarten oder auf andere Geschäftsmodelle ausweichen.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung – Mandantenbrief 06/18

  ©FinanzberatungFrommholzOHG   Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung "Die Senioren ziehen schon wieder um", werden einige denken. Erstaunlich viele von Ihnen haben aber schon letztes Jahr die Vermutung geäußert, "ohne Garten und Rosen halten...

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

1 + 5 =