UA-58392891-1

Eben erst hat die Große Koalition ihre Rentenreform durch den Bundestag gebracht. Doch die Diskussion über das künftige Rentensystem hört damit nicht auf.

Kritik wird zum Beispiel an den nach wie vor starren Altersgrenzen beim Eintritt in den Ruhestand geübt. Viele Politiker fordern mehr Flexibilität – eine Flexi-Rente nach dem Vorbild Schweden.

Deutsche Perspektive: Rente mit 67

Aktuell liegt das Renteneintrittsalter in Deutschland bei 65 Jahren und drei Monaten.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Bedingt durch den demografischen Wandel soll es schrittweise auf 67 Jahre angehoben werden. Ein früherer Renteneintritt ist zwar begrenzt möglich. Rentner müssen dabei aber deutliche Abschläge hinnehmen. Eine Ausnahme bildet die Rente mit 63, die jetzt beschlossen wurde. Sie kann allerdings nur bei 45 Beitragsjahren abschlagsfrei beansprucht werden.

Schweden: Rentenbeginn nach Wahl

Das schwedische Modell der Altersvorsorge  unterscheidet sich davon grundlegend. In Schweden gibt es kein festes Renteneintrittsalter. Jeder Arbeitnehmer kann innerhalb einer Bandbreite von 61 bis 67 Jahren selbst bestimmen, wann er in Ruhestand gehen möchte. Viele Schweden entscheiden sich dafür, länger zu arbeiten. Denn ein früher Ruhestandsbeginn bedeutet auch hier Renteneinschnitte. Allerdings ist das schwedische Rentensystem anders konstruiert als das deutsche. Es stellt eine Kombination aus Umlageverfahren und kapitalgedeckter Rente dar.

Impulse für längere Beschäftigung

Forderungen nach der Flexi-Rente in Deutschland kommen vor allem von liberaler Seite und vom Wirtschaftsflügel der Union. Da viele erfahrene Fachkräfte in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, verschärft diese Entwicklung den ohnehin bestehenden Fachkräftemangel hierzulande. Die Flexi-Rente könnte dazu beitragen, ältere Arbeitnehmer länger im Betrieb zu halten. Arbeitgeber sollen für die Längerbeschäftigung bei den Sozialbeiträgen und bei den Beschäftigungsverhältnissen entlastet werden.

Flexi-Rente: früherer Ruhestand

Bei Umfragen äußern Arbeitnehmer dagegen immer wieder Sympathie für einen früheren Ruhestandsbeginn. Länger arbeiten als nötig wollen nur wenige. Wünsche von Beschäftigten, Bedürfnisse der Arbeitgeber und politische Forderungen sind daher keineswegs deckungsgleich, auch wenn alle Seiten von Flexi-Rente sprechen.

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den “Zehnjährigen” hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

11 + 11 =