©iStock.com/Nikada

Globalisierung und Metropolen

Die Globalisierung wirkt sich zuweilen negativ auf die Metropolen unserer Erde aus. Weltweites Kapital will den Großstädten zu erhöhter Lebensqualität verhelfen, doch in der Praxis vertreibt es oft die Bewohner.

Wie die Globalisierung den Immobilienmarkt Londons beeinträchtigt

Der Immobilienmarkt der britischen Hauptstadt wird von der Globalisierung mehr erfasst, als der vieler Nationalstaaten. Zudem ist er von riesigen brachliegenden Objekten geprägt, an deren Modernisierung sich kein heimischer Investor herantraute. Nun kommen asiatische Geldgeber auf den Plan, die mit Milliardensummen Neubauten realisieren und ganze Stadtteile in neuem Glanz erstrahlen lassen möchten. Nine Elms wird neben 20.000 Wohneinheiten Einkaufszentren, Bürohäusern, Hotels, Sportanlagen, Subway-Station ein neues Quartier für Botschaften anbieten. Die Gesamtkosten werden derzeit mit 15 Milliarden Pfund veranschlagt.

Die Globalisierung bringt internationale Anleger in die Metropolen

Noch bevor die neuen Wohnungen fertiggestellt sind, reißen sich Käufer aus allen Teilen der Welt darum. Nicht nur in Nine Elms, auch in anderen Stadtteilen steigen die Preise für Zweizimmerappartements unaufhörlich. Waren vor 18 Monaten noch 1.6 Millionen Pfund dafür fällig, müssen Interessenten mittlerweile 1.8 Millionen kalkulieren.

Der Trend begann nach dem Finanzcrash 2009, institutionelle Investoren suchten nach Alternativen und entdeckten den Immobilienmarkt weltweiter Metropolen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Diese Anleger investierten allein 2015 über eine Billion Dollar in Gewerbeimmobilien und Wohnobjekte. Während 75 Milliarden Dollar nach New York flossen, kam in London die Summe von 55 Milliarden Dollar an. Interessant ist, dass die ersten von internationalen Investoren fertiggestellten Wohneinheiten, bis 2017 nicht von Einheimischen, sondern von Käufern aus aller Welt erworben werden.

Die Schattenseiten der Globalisierung

Angesichts der dramatischen Preisentwicklung wird für die Ureinwohner London allmählich unbezahlbar. Wer immer die Möglichkeit hat, zieht aus der Megacity in preiswertere britische Regionen um. Derweil verändern Kapitalgeber die Metropole nach ihren Wünschen. Londoner Einzelhändler müssen Ladenketten weichen oder Platz für trendige Shops machen. Die Tendenz ist jedoch nicht auf London oder New York begrenzt, sie kann zeitnah auch deutsche Metropolen erfassen.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Geldanlage ist kein Glücksspiel – Mandantenbrief 04/2021

In den letzten Wochen sorgten Spekulationen um die Gamestop-Aktie für mächtigen Wirbel. Um einem Hedgefonds Paroli zu bieten, hatten Internet-Aktivisten einen wahren Run auf die Aktie losgetreten. Deren Kurs stieg darauf in schwindelerregende Höhen.

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

5 + 8 =