Die Allianz zwischen den Containersegmenten der Reederei Hapag Lloyd und dem chilenischen Unternehmen CSAV scheint besiegelt. An der ersten Kapitalaufstockung beteiligt sich die Hansestadt Hamburg mit 40 Millionen Euro. Durch die Fusion entsteht ein noch globaleres Unternehmen mit deutlich verbesserten Wettbewerbschancen.

Hapag Lloyd nimmt nach dem Zusammenschluss den vierten Platz in der Weltrangliste ein

Die führende Reederei der Hansestadt Hamburg erfährt durch die Integration der CSAV eine Stärkung ihrer wirtschaftlichen Basis.

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Vom Wertzuwachs profitieren beide Unternehmen und deren Gesellschafter.

Bevor die Transaktion Rechtsgültigkeit erhält, müssen die Aktionäre der CSAV zustimmen, nicht mehr als fünf Prozent der Anteilseigner dürfen sich dagegen entscheiden. Darüber hinaus muss die Fusion von den Wettbewerbsbehörden abgesegnet werden.

Der erste Firmensitz von Hapag Lloyd bleibt in Hamburg, auch der Unternehmensname wird sich nicht ändern. Neben dem Standort in der Hansestadt soll eine strategisch wichtige Zentrale in Chile entstehen. Der Haupteigentümer der CSAV ist der chilenische Industriekonzern Luksic, er wird nach zwei bevorstehenden Kapitalerhöhungen zum größten Aktionär des neuen Konzerns.

Hapag Lloyd baut seine weltweite Präsenz weiter aus

Sobald die Kartellbehörden der Fusion zustimmen, findet die erste Kapitalaufstockung statt. Die Hansestadt Hamburg wird 40 Millionen Euro zuschießen. Die Geldquelle für eine zweite Kapitalerhöhung wird durch den Börsengang des Unternehmens entstehen, einen genauen Termin nannte Hapag Lloyd allerdings nicht.

Die jüngste Entwicklung wird insbesondere von dem in Hannover ansässigen Touristikunternehmen TUI begrüßt, der Konzern hält derzeit circa 22 Prozent an der Reederei und will sich von den Anteilen trennen.

Die führende Reederei der Hansestadt Hamburg kann durch den Zusammenschluss der Containersparten seine weltweite Präsenz weiter ausbauen. Ihr Kerngeschäft war bisher die Bedienung der Containerlinien zwischen Europa und Fernost beziehungsweise Nordamerika. Mit der CSAV schließt sich eine in Südamerika führende Reederei mit Hapag Lloyd zusammen, welche besonders stark auf die Nord-Süd-Linien ausgerichtet ist.

Noch 2013 hatte die Reederei einen Zusammenschluss mit dem Unternehmen Hamburg Süd geplant, die Idee scheiterte an internen Unstimmigkeiten der Containerlinie, welche der Bielefelder Oetker AG gehört.

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