UA-58392891-1

Der über Computer ausgeführte Handel mit Wertpapieren, welcher in Millisekunden vonstatten geht, wird in der Branche als Hochfrequenzhandel bezeichnet.

Charakteristisch für die Handelsform sind kurze Haltezeiten und enorme Umsätze. Von der Finanzaufsicht wird dieses Geschäft argwöhnisch beobachtet.

Wissenswertes zum Hochfrequenzhandel in Millisekunden

Der Handel an den Börsen wird zunehmend von Computern beherrscht, Menschen sind in der Geldanlage längst zur Kulisse geworden.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die elektronischen Datenverarbeiter generieren die Geschäfte in Millisekunden, wenn die Software die erforderlichen Algorithmen aufweist. Mehr als die Hälfte aller Transaktionen an der Deutschen Börse fällt unter die Kategorie Hochfrequenzhandel, in den Vereinigten Staaten sind es sogar 70 Prozent.

Der Hochfrequenzhandel wird angesichts seines Millisekunden-Takts zunehmend kritisiert. Die Marktteilnehmer werden von den Fähigkeiten der Maschinen immer mehr verängstigt. Die Börsen sind ihrer Ansicht nach durch den schnellen Handel unsicherer geworden, Crashs könnten daher öfters als vorher auftreten. Kritiker fordern eine Entschleunigung des Handels und gleiche Marktbedingungen für alle Händler. Die Bundesregierung reagierte mit einer Gesetzesnovelle, welche den Hochfrequenzhandel in seine Grenzen weisen soll.

Der Börsenhandel in Millisekunden wird genehmigungspflichtig

Das Gesetz zum Hochfrequenzhandel trat bereits zum 15. Mai 2013 in Kraft. Inländischen Unternehmen wurde jedoch eine Übergangsfrist bis zum November 2013 zugestanden. Unternehmen, die nicht ihren Firmensitz in Deutschland haben, erhielten neun Monate Zeit für den Übergang.

Brancheninsider billigen der Regierung zwar guten Willen zu, sie glauben jedoch, dass die Gesetzesinitiative kaum etwas am Hochfrequenzhandel in Millisekunden ändern wird. Die Hardliner unter den Kritikern halten das Gesetz für entschieden zu schwach, ihnen liegt mehr an einem absoluten Verbot dieser Handelsform. Zumindest sollte es nach ihrer Ansicht eine vorgeschriebene Mindesthaltepflicht für erworbene Wertpapiere geben, doch auch dazu konnte sich der Gesetzgeber nicht durchringen.

Damit teilen sich die Anleger in zwei verschiedene Lager, in welchen nicht die gleichen Marktbedingungen dominieren. Der Börsenhandel wird somit zum technologischen Wettrennen, bei dem nur der Schnellste gewinnen kann. Schlechte Zeiten für eine solide Altersvorsorge.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

8 + 8 =