Der über Computer ausgeführte Handel mit Wertpapieren, welcher in Millisekunden vonstatten geht, wird in der Branche als Hochfrequenzhandel bezeichnet.

Charakteristisch für die Handelsform sind kurze Haltezeiten und enorme Umsätze. Von der Finanzaufsicht wird dieses Geschäft argwöhnisch beobachtet.

Wissenswertes zum Hochfrequenzhandel in Millisekunden

Der Handel an den Börsen wird zunehmend von Computern beherrscht, Menschen sind in der Geldanlage längst zur Kulisse geworden.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die elektronischen Datenverarbeiter generieren die Geschäfte in Millisekunden, wenn die Software die erforderlichen Algorithmen aufweist. Mehr als die Hälfte aller Transaktionen an der Deutschen Börse fällt unter die Kategorie Hochfrequenzhandel, in den Vereinigten Staaten sind es sogar 70 Prozent.

Der Hochfrequenzhandel wird angesichts seines Millisekunden-Takts zunehmend kritisiert. Die Marktteilnehmer werden von den Fähigkeiten der Maschinen immer mehr verängstigt. Die Börsen sind ihrer Ansicht nach durch den schnellen Handel unsicherer geworden, Crashs könnten daher öfters als vorher auftreten. Kritiker fordern eine Entschleunigung des Handels und gleiche Marktbedingungen für alle Händler. Die Bundesregierung reagierte mit einer Gesetzesnovelle, welche den Hochfrequenzhandel in seine Grenzen weisen soll.

Der Börsenhandel in Millisekunden wird genehmigungspflichtig

Das Gesetz zum Hochfrequenzhandel trat bereits zum 15. Mai 2013 in Kraft. Inländischen Unternehmen wurde jedoch eine Übergangsfrist bis zum November 2013 zugestanden. Unternehmen, die nicht ihren Firmensitz in Deutschland haben, erhielten neun Monate Zeit für den Übergang.

Brancheninsider billigen der Regierung zwar guten Willen zu, sie glauben jedoch, dass die Gesetzesinitiative kaum etwas am Hochfrequenzhandel in Millisekunden ändern wird. Die Hardliner unter den Kritikern halten das Gesetz für entschieden zu schwach, ihnen liegt mehr an einem absoluten Verbot dieser Handelsform. Zumindest sollte es nach ihrer Ansicht eine vorgeschriebene Mindesthaltepflicht für erworbene Wertpapiere geben, doch auch dazu konnte sich der Gesetzgeber nicht durchringen.

Damit teilen sich die Anleger in zwei verschiedene Lager, in welchen nicht die gleichen Marktbedingungen dominieren. Der Börsenhandel wird somit zum technologischen Wettrennen, bei dem nur der Schnellste gewinnen kann. Schlechte Zeiten für eine solide Altersvorsorge.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Übertriebene Aktienkurse? | Mandantenbrief 10/2020

Die Aktienkurse steigen, als hätte es den Shutdown nicht gegeben. Dabei wird die Wirtschaftserholung lang und mühsam werden.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Breit gestreut und viel Disziplin – Mandantenbrief 02/2021

2020 war eines der turbulentesten Jahre der jüngeren Geschichte und historisch in mehrfacher Hinsicht beispiellos. Und es hat uns auch gezeigt, wie unerhört belastbar Menschen, Institutionen und Finanzmärkte sein können.

Lagarde setzt auf Niedrigzinsstrategie | Mandantenbrief 07/19

Die für uns erhebliche Nachricht der letzten Monate war die vorgesehene Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Damit dürfte die EZB-Politik mit immensen Liquiditätsaufblähungen und einer Nullzinspolitik fortgesetzt werden. Die primär kurzfristig denkenden Börsen feierten mit Kursgewinnen (Lagarde-Effekt).

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

4 + 14 =