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Die “Honorarberatung” ist zunehmend eine Alternative zum traditionellen Modell der Beratung auf Provisionsbasis. Doch gehören zu einer echten Systemveränderung politische Entscheidungen mit konkretem und konsequentem Charakter. Unsere britischen und niederländischen Nachbarn sind in dieser Beziehung schon ein Stück weiter.

Die “Honorarberater” sollten entschlossener in Szene gesetzt werden

Die Bundesregierung hat zwar grundsätzlich die Einführung der “Honorarberatung” befürwortet, sie hat es jedoch den Märkten überlassen, welche Variante letztendlich zum Tragen kommt.

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Um der unabhängigen Finanzberatung auf Honorarbasis eine echte Chance zu geben, muss auch das Umfeld entsprechend gestaltet werden. Ganz wichtig sind für die “Honorarberater” flächendeckende Nettotarife, das Verbot von Mischmodellen sowie die steuerliche Gleichstellung der beiden Konkurrenzmodelle.

Seit vielen Jahren haben sich im Sprachgebrauch und bei uns in der Firma die Begriffe “Honorarberatung” und “Honorarberater” etabliert. Durch das zum 1.8.2014 in Kraft getretene Honorarberatergesetz werden nun die Begriffe “Honorar-Anlagenberater” (Zulassung nach §32 KWG, Aufsicht BaFin) und “Honorar-Finanzanlagenberater” (Zulassung nach §34h GewO, Aufsicht IHK) geschützt. Wir haben uns für die Honorar-Finanzanlagenberater (gemäß DIHK: gewerbliche Honorarberatung) entschieden.

Um den durch das Provisionsmodell verursachten Interessenskonflikten Einhalt zu gebieten, sollten langfristig die “Honorarberater” und somit die Trennung von Produkt und Beratung gefördert werden. Dazu gehören seitens der Entscheidungsträger Mut und Entschlossenheit, denn Teile der Branche sind aufgrund ihrer Vorteile bei dem alten Modell nicht zu Veränderungen bereit. Empfehlenswert könnte ein konsequentes Provisionsverbot nach britischem oder niederländischem Vorbild sein.

Die “Honorarberatung” wird auch ungeachtet eines Provisionsverbots an Bedeutung gewinnen

Die alternative Beratungsform ist in der öffentlichen Diskussion nicht mehr zu ignorieren, sie wird sich auch ohne ein Provisionsverbot weiterentwickeln, allerdings deutlich langsamer.

Für breite Akzeptanz unter den Verbrauchern wäre vorbehaltlose Verbraucheraufklärung ein wichtiges unverzichtbares Instrument. Ihnen wurde durch das alte Modell und dessen Intransparenz beigebracht, dass Beratung frei von Kosten sei. Sie müssen zum Umdenken veranlasst werden, und dabei erfahren, dass Beratung immer Kosten mit sich bringt. Bei einem “Honorarberater” werden diese transparent dargestellt und fallen oft deutlich günstiger als im Provisionsmodell aus.

Die Geschichte der Beratung auf Honorarbasis in Großbritannien hat gezeigt, dass halbherzige Regulierungen auch über längere Zeit nicht die gewünschten Erfolge bringen. Erst durch das generelle Provisionsverbot im Januar 2013 wurde der Weg zu mehr Verbraucherfreundlichkeit geebnet. Deutschland kann als Teil der Europäischen Gemeinschaft keine wirklich eigenen Wege bei den “Honorarberatern” gehen.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Gold fasziniert – Mandantenbrief 02/18

Immer wieder ist Gold ein Gesprächsthema. Emotional nachvollziehbar. Eine gewisse Beimischung ist sinnvoll; ein wesentlicher, renditeorientierter Vermögensbaustein sollte Gold aber nicht sein.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

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