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Honorarberatung oder Provisionsberatung

“Honorarberatung” statt Provisionsberatung – so einfach wollten es sich die Mitglieder des CFA-Institute nicht machen. Sie verständigten sich lediglich darauf, im provisionsorientierten Vertrieb von Finanzprodukten ein ethisches Problem zu sehen.

Die Provisionsberatung einfach abschaffen

Jedoch fand diese Option bei circa 70 Prozent der Mitglieder des CFA Institute keinen Zuspruch, obwohl ihnen durchaus bewusst ist, dass die Provisionsberatung zu erheblichen Interessenskonflikten führt. Beim CFA Institute handelt es sich um einen weltweiten Non-Profit-Verband, in dem Investmentmanager, Finanzanalysten sowie institutionelle Anleger organisiert sind. Sie sehen wohl die Gefahren provisionsbasierter Anreize für die Verbraucher, allerdings bezweifeln sie, dass ein Provisionsverbot nach britischem Vorbild für die Kunden vorteilhaft wäre. Ein Verbot der Provisionsberatung, welches der “Honorarberatung” zugutekäme, würde nach ihrer Meinung die Beratungsqualität für Kleinanleger nicht verbessern. In der Tat sind in Großbritannien seit der Einführung der “Honorarberatung” solche Tendenzen zu beobachten, die Berater des Vereinigten Königreichs konzentrieren sich bei der “Honorarberatung” zunehmend auf Großkunden.

Zur “Honorarberatung” gibt es kaum Alternativen

Doch konnten sich die Mitglieder des CFA Institute nicht zu einer eindeutigen Haltung entschließen. Stattdessen favorisieren sie drei institutseigene Lösungsvorschläge.

1.) Es sollen einheitliche Standards zur Kostenoffenlegung eingeführt werden.

2.) Spezifische Volumenverträge und gestaffelte Provisionssätze sollen abgeschafft werden.

3.) Ein Teil der Managementgebühr soll durch einheitliche Provisionen gebildet werden.

Warum die “Honorarberatung” bei der Umfrage nicht mehr in den Mittelpunkt gestellt wurde, liegt auch an der deutschen Gesetzgebung. Auch die Regierung der Bundesrepublik wollte sich nicht eindeutig für die “Honorarberatung” entscheiden und überlässt es dem Markt beziehungsweise den Verbrauchern.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Sie sollen entweder weiterhin mit der Provisionsberatung zufriedensein oder einfach die neue Alternative ausprobieren. Die “Honorarberater” haben sich auf einen längeren Wettbewerb mit der Provisionsberatung eingestellt und bieten kostenfreie Erstgespräche für diejenigen an, die in der “Honorarberatung” eine nachhaltige Alternative entdecken wollen. Sie werden dabei erleben, dass sie mit dieser Alternative nicht nur besser, sondern in vielen Fällen auch günstiger beraten sind.

Seit vielen Jahren haben sich im Sprachgebrauch und bei uns in der Firma die Begriffe “Honorarberatung” und “Honorarberater” etabliert. Durch das zum 1.8.2014 in Kraft getretene Honorarberatergesetz werden nun die Begriffe “Honorar-Anlagenberater” (Zulassung nach §32 KWG, Aufsicht BaFin) und “Honorar-Finanzanlagenberater” (Zulassung nach §34h GewO, Aufsicht IHK) geschützt. Wir haben uns für die Honorar-Finanzanlagenberater (gemäß DIHK: gewerbliche Honorarberatung) entschieden.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

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Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

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Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

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Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

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Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

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Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

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