Bei der Altersvorsorge stehen zunehmend Sachwerte im Fokus der Verbraucher. Für sie zählt, dass eine Immobilie einen jederzeit sichtbaren Wert darstellt, welcher weitgehend immun gegen Finanzkrisen ist.

Versicherungen hingegen haben aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus enorm an Reiz eingebüßt.

Die Immobilie als beliebteste Altersvorsorge

Noch vor wenigen Jahren gaben viele Arbeitnehmer an, durch private Rentenversicherungen, Lebensversicherungen sowie Sparverträge für den Lebensabend vorzusorgen.

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Angesichts der sinkenden Garantiezinsen hat die Lebensversicherung bei den Verbrauchern enorm an Attraktivität verloren. Sie musste ihre traditionelle Rolle als Instrument der Altersvorsorge zugunsten der Immobilie aufgeben. Bei den eigenen vier Wänden profitieren die Bürger von den niedrigen Zinsen bei der Baufinanzierung.

Die Mehrzahl der Deutschen sieht in selbst bewohnten Immobilien eine solide Altersvorsorge. Besonders die Verbraucher, die ihren Lebensabend durch eine private Rentenversicherung abgesichert haben, dachten bislang kaum an eine Vermietung. Doch macht sich speziell in den alten Bundesländern ein neuer Trend bemerkbar, angehende Rentner interessieren sich zunehmend für die vermietete Immobilie als Kapitalanlage.

Die vermietete Immobilie gewinnt an Bedeutung

Für viele Erwerbstätige hat sich der Traum von lukrativen Renditen bei der Geldanlage nicht erfüllt. Hintergrund dazu sind immer noch die Auswirkungen der letzten Finanzkrise und die daraus resultierende Niedrigzinspolitik der Banken. Dass eine nicht selbst genutzte Immobilie regelmäßig gute Mieteinnahmen generiert und daher zur Altersvorsorge geeignet ist, glauben derzeit immer mehr Verbraucher.

Aktuelle Umfragen haben belegt, dass sich aktuell 86 Prozent aller Arbeitnehmer für eine nicht selbst bewohnte Immobilie zur Verbesserung ihrer Altersvorsorge entscheiden würden. Nahezu die gleiche Anzahl Menschen ist davon überzeugt, dass diese Immobilien aufgrund lukrativer Mieteinnahmen unverzichtbare Bausteine zur Altersvorsorge darstellen.

Derzeit ist der Trend zu Rendite generierenden Immobilien besonders stark in Westdeutschland ausgeprägt. Weder in der Hauptstadt Berlin noch in den neuen Bundesländern denken angehende Pensionäre an die Altersvorsorge durch eine vermietete Immobilie. Die meisten Interessenten kommen aus Bayern und den Stadtstaaten an der deutschen Nordseeküste.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Depotübertragung von AAB zu ebase – Mandantenbrief 03/2021

Nun ist es sicher: Die AAB wird an die ebase verkauft und alle Konten müssen umziehen. Die ebase verfolgt ein der AAB ganz ähnliches Geschäftsmodell und ist auf Finanzberater und deren Mandanten spezialisiert.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und „alternativen Fakten“ von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag „great“ sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

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