UA-58392891-1

Bei Wolfgang Schäubles Investitionsprogramm lösen Milliardensummen Begehrlichkeiten der Länderregierungen aus. Obgleich die Bundesländer ihren Anteil einfordern, sollen die Gelder nur für ausgewählte Projekte verwendet werden. Das Programm wird zu einem Wettrennen auf die Milliarden.

Das Investitionsprogramm kam überraschend

Wolfgang Schäuble hatte nur die Kanzlerin eingeweiht, das von ihm aufgelegte Investitionsprogramm hat einen Umfang von zehn Milliarden Euro und kann als gelungener Coup bezeichnet werden.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Nachdem sich die erste Überraschung gelegt hatte, meldeten sich Ministerien und Länderregierungen mit ihren Ansprüchen. In Nordrhein Westfalen geht die Landesspitze davon aus, dass sie einen umfangreichen Anteil aus der Summe des Investitionsprogramms erhalten wird.

Das verärgert jedoch Schäuble, denn der will sein Investitionsprogramm keinesfalls zur Ländersache machen, und hat das Geld bereits für ausgewählte Projekte verplant. Für den Minister stehen diese Punkte ganz oben auf seiner Liste:

  • Die Verbesserung des deutschen Straßennetzes.
  • Die Förderung schneller Internetanbindungen.
  • Maßnahmen zur Energieeinsparung.

Vor allem bei der Verbesserung der digitalen Infrastruktur erwartet sich Schäuble, dass die Gelder aus seinem Programm zu höherer Investitionsbereitschaft der Unternehmen führen.

Keine Investitionshilfen für die Länder

Schäuble erklärt sein Investitionsprogramm zur ausschließlichen Angelegenheit des Bundes. Die damit verbundenen Summen sind aus seiner Sicht Eigentum der Bundesregierung, daher bestimmen die Kanzlerin, Vizekanzler Gabriel und er selbst über die Verwendung. Schäuble besteht darauf, die Länder aus dem Investitionsprogramm vollkommen herauszuhalten, und verzichtet daher auf die teilweise Verwendung der Mittel für Steueranreize bei Investitionen. Der Hintergrund: Er müsste dazu ins Steuerrecht eingreifen und würde dabei die Genehmigung der Länder benötigen.

Konflikte sind bereits vorprogrammiert

Vizekanzler Gabriel hält gezielte Investitionsanreize über Steuererleichterungen für effiziente Mittel und denkt dabei an die zum Scheitern verurteilten Klimaziele bis zum Jahr 2020. Die Gelder aus dem Investitionsprogramm sollen nach seiner Meinung teilweise auch dem Gebäudesanierungsprogramm der staatliche KfW zugutekommen. Wer letztendlich über die Verwendung der Mittel bestimmen wird, steht augenblicklich noch in den Sternen.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

8 + 3 =