Die Bauzinsen befinden sich derzeit auf historisch niedrigem Niveau. Viele Bauherren, die vor einigen Jahren Hypothekendarlehen aufgenommen haben, könnten jetzt zu deutlich günstigeren Konditionen ihre Baufinanzierung erhalten. Doch wer sein bestehendes Darlehen kündigen will, ist in vielen Fällen auf das Wohlwollen der Bank angewiesen und muss mit einer Vorfälligkeitsentschädigung rechnen. Es gibt aber Ausnahmen. Ein Kreditcheck gibt Antwort, ob ein Ausstieg auf anderem Weg möglich ist.

Vorfälligkeitsentschädigung kompensiert Zinsvorteil

Nach dem Gesetz können Kredite frühestens nach Ablauf einer zehnjährigen Zinsbindung gekündigt werden, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Ansonsten kommt es auf die vertraglichen Vereinbarungen an, ob frühere Kündigungsmöglichkeiten bestehen und dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung gestellt wird. Meist lohnt sich die vorzeitige Kündigung nicht, wenn die Bank sich den ihr entstehenden Zinsverlust über die Entschädigung abgelten lässt.

Widerruf aufgrund falscher Belehrungen

Es gibt aber eine andere Möglichkeit: den Widerruf des Kreditvertrags. Betroffen sind vor allem Darlehen, die im Zeitraum 2002 bis 2008 abgeschlossen wurden, also in Jahren, in denen die Bauzinsen noch deutlich höher lagen. Normalerweise ist bei Verbraucherkrediten eine vierzehntägige Widerrufsfrist vorgesehen. Fehlt die Widerrufsbelehrung im Vertrag oder ist sie fehlerhaft, ist der Widerruf aber auch noch später möglich. Eine zeitliche Begrenzung dafür gibt es nicht.

Ursache: Gesetzesänderung 2002

2002 wurden die gesetzlichen Vorgaben zum Widerrufsrecht bei Verbraucherkrediten geändert. Die Belehrungen in den Verträgen wurden daraufhin zwar angepasst, aber die Banken machten dabei sehr häufig formelle Fehler. Konsequenz: das Recht zum Widerruf läuft bei diesen Verträgen immer weiter. Wer jetzt widerruft, sorgt dafür, dass das Kreditverhältnis juristisch nicht zustande gekommen ist. Damit stellt sich auch die Frage einer Vorfälligkeitsentschädigung nicht.

Kreditcheck empfiehlt sich

Für betroffene Kreditnehmer bedeutet dies ggf. Zinsersparnisse von vielen Tausend Euro. Jeder sollte daher einen sorgfältigen Kreditcheck durchführen, ob noch Widerruf möglich ist.  Unabhängige Finanzberater geben eine erste Einschätzung der Chancen. Wer den Weg des Widerrufs geht, muss allerdings mit juristischem Widerstand der Bank rechnen.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich – wie Sie alle wissen – getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU – entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

3 + 12 =