Wer zur Miete wohnt, kann den vereinbarten Mietpreis bei vorhandenen Beeinträchtigungen reduzieren. Oft verbreitete Gründe hierfür sind Schimmel an der Wand, zugige Fenster oder nicht funktionierende Heizungen. Damit die Vorgehensweise rechtlichen Rückhalt gewinnt, sollten Mieter einigen Punkten Aufmerksamkeit schenken.

Wann kann die Miete gemindert werden?

Der Deutsche Mieterbund sieht die Einschränkung der Miete in allen Fällen gerechtfertigt, in denen der Vertragspartner das angemietete Objekt nicht vertragsgemäß nutzen kann.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Das gilt insbesondere bei Schimmelbefall einzelner Bereiche, undichten Fenstern und bei Heizungen, die ihren Dienst versagen. Auch Baustellen in unmittelbarer Nähe oder lärmende Nachbarn können gute Gründe für eine reduzierte Miete sein.

Der richtige Ansatz

Wer in einer angemieteten Wohnung nach dem Einzug Mängel entdeckt, die zu einer Minderung der Miete berechtigen, muss zuerst den Vermieter informieren. Der Eigentümer kann per Mail, Brief oder Telefon über die Unzulänglichkeit benachrichtigt und zur Beseitigung aufgefordert werden. Auf Mietrecht spezialisierte Anwälte plädieren allerdings für Fax-Mitteilungen oder Einwurfeinschreiben, weil diese vom Gericht akzeptiert sind. Die eigentliche Reduzierung der Miete muss nicht separat angekündigt sein, sie kommt nur dann in Betracht, wenn der Vermieter nicht auf die Reklamation reagiert. Dann jedoch tritt sie rückwirkend in Kraft.

In welcher Höhe kann der Mietpreis gemindert werden?

Eine defekte Heizung im Winter braucht kein Mieter lange zu ertragen, der Vermieter muss sofort und auch am Wochenende für Abhilfe sorgen. Solche Mängel berechtigen zur Mietminderung um bis zu einhundert Prozent, sollte nicht sofort der Notdienst die Lage entspannen. Mieter müssen nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs die Reduzierung der Miete selbst festlegen, sie können sich dabei Anhaltspunkte aus bereits verhandelten Fällen besorgen. Hier einige Beispiele:

  • Fünf Prozent der Miete können einbehalten werden, wenn die Klingel nicht funktioniert.
  • Undichte Fenster können aufgrund erhöhter Feuchtigkeit bis zu fünfzig Prozent Mietminderung nach sich ziehen.
  • Bis zu 80 Prozent sind drin, wenn die einzige Toilette der Wohnung unbenutzbar ist.

Einer Mietminderung sollte immer der Versuch der gütlichen Einigung vorangehen, denn die Gerichte sehen die Beweislast ausschließlich bei den Mietern.

Die Krux mit der Logik | Mandantenbrief 12/2020

Scheinbar sind die Märkte nicht bereit oder ggf. sogar nicht mehr fähig, Rückschläge hinzunehmen. In Zeiten der ökonomischen Logik hätten die Aktienmärkte die eine oder andere Entwicklung zum Anlass genommen, erneut in Richtung der Tiefs wie im März/April zu sinken.

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Geldanlage ist kein Glücksspiel – Mandantenbrief 04/2021

In den letzten Wochen sorgten Spekulationen um die Gamestop-Aktie für mächtigen Wirbel. Um einem Hedgefonds Paroli zu bieten, hatten Internet-Aktivisten einen wahren Run auf die Aktie losgetreten. Deren Kurs stieg darauf in schwindelerregende Höhen.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Wiederholt sich Geschichte? – Mandantenbrief 07/2021

Auch wenn sie zuletzt stockte: Der von der Corona-Pandemie ausgelöste starke Kursanstieg, erinnert stark an die Zeit der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

2 + 13 =