UA-58392891-1

Online-Vermögensverwalter gelten als Discounter der Geldanlage, sie sind derzeit vor allem in Großbritannien auf dem Vormarsch und machen etablierten Banken die Geschäfte schwer. Deutsche Geldinstitute verfolgen die Entwicklung mit Interesse und denken schon an eigene Internet-Vermögensverwaltungen.

Online-Vermögensverwalter arbeiten kostengünstig

Die im Internet agierenden Vermögensverwalter benötigen keine repräsentativen Büros zum Mandanten-Empfang. Sie verzichten auf Kundentermine und arbeiten ausschließlich über Mailverkehr und Telefon. Aufgrund der ins Internet verlegten Kommunikation können Online-Vermögensverwalter seitens der Gebührengestaltung etablierte Mitbewerber deutlich unterbieten. Sie zielen mit ihren Angeboten auf Privatanleger ab, denen angesichts geringer Anlagesummen im Vereinigten Königreich keine Bankberatung mehr zuteil wird.

Vereinfachte Vorgehensweisen

Bei einem Online-Vermögensverwalter findet die Konsultation im Internet statt, die entsprechende Webseite stellt die gleichen Fragen wie anderswo der menschliche Berater. Es geht dabei um Investmentvolumen, Anlageziel und Anlagehorizont sowie um die Risikobereitschaft. Für diesen Fragenkomplex benötigt ein sorgfältiger menschlicher Verwalter Stunden, der Online-Vermögensverwalter erledigt dieses Thema innerhalb von zehn Minuten. Die schnelle Gestaltung des Portfolios führt zu verlockend geringen Gebühren, die mit durchschnittlich einem Prozent deutlich unter dem Niveau konventioneller Vermögensverwaltungen liegen. Allerdings ist die vereinfachte Vorgehensweise in der Branche umstritten, Online-Vermögensverwalter erstellen beispielsweise keine umfassenden Pläne zu den aktuellen Vermögensbeständen.

Vorgegebene Zielgruppen

Online-Vermögensverwalter sprechen in Großbritannien vor allem die Verlierer der nationalen Provisionsreform an. Dies sind von den Banken ignorierte Kunden mit Investitionsvolumen unterhalb von 50.000 Pfund, gleich knapp 70.000 Euro.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Diese Klienten werden seit dem Provisionsverbot nicht mehr von britischen Banken zu Finanzanlagen beraten. Für sie könnten Online-Vermögensverwalter eine sinnvolle Alternative sein. Internet-Vermögensverwalter wollen die Geldanlage ihrer Zielgruppe einfach gestalten, bei ihnen wird nicht über Anlageklassen gesprochen, sondern über Töpfe mit unterschiedlichen Anlagezielen. Einfach verständlich sind auch die Vorschläge der Internet-Vermögensverwalter, sie stellen bevorzugt Exchange Traded Funds (ETF) in Option.

Deutsche Banken reagieren

Obgleich das britische Provisionsverbot in der Bundesrepublik noch in weiter Ferne liegt, interessieren sich die heimischen Institute für die Vermögensverwaltung im Internet.

Sie verweigern wie ihre britischen Mitbewerber weniger vermögenden Privatkunden die Anlageberatung.

Für sie bedeutet der Online-Vermögensverwalter allerdings die kostengünstige Bindung bislang verschmähter Kleinanleger.

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

“Zinsen bleiben ewig nahe Null” | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

10 + 11 =