UA-58392891-1

Vermögende haben bei ihrem Family Office eine völlig andere Risikowahrnehmung als die darin arbeitenden Personen. Bei Ersteren wird die Wahrnehmung aus dem Bauch heraus geprägt, die Family Officer gehen die Sache eher analytisch an.

Woher kommt die unterschiedliche Risikowahrnehmung?

Vermögensinhaber nutzen die Leistungen beim Family Office aufgrund ihrer verbreiteten Angst vor substanziellen Verlusten. Wenn ein Family Officer seine Risikowahrnehmung zum Ausdruck bringen will, greift er dazu auf mathematische Formeln und Statistiken zurück. Diese Diskrepanz generiert eine gewisse Distanz zwischen Kunden und Office-Betreibern.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Vermögensinhaber selbst durch signifikante Unterschiede bei der Risikowahrnehmung. Nehmen wir beispielsweise einen Unternehmer, der beschäftigt sich nur ansatzweise mit der Entwicklung seines von den Firmenwerten klar getrennten Privatvermögens.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Er überlässt die professionelle Bewirtschaftung dieses Sicherheitspuffers einem Family Office und zeigt eine unternehmerisch ausgeprägte und verhältnismäßig hohe Wahrnehmung beim Risiko.

Bei geerbten Vermögen

Ganz anders ist die Risikowahrnehmung eines Vermögenden in dritter Generation, er hat sein Vermögen geerbt und will es mit einem Family Office erhalten und gegebenenfalls vermehren. Seine Wahrnehmung ist eher auf das Risiko gleichmäßig eintreffender Zahlungen fokussiert. Sofern bei diesem Vermögensinhaber kein aktives Interesse vorliegt, zeigt er wenig Kenntnisse in Themen wie Vermögensverwaltung und Vermögens-Risiken. Diese Gruppe an Vermögenden sieht in ihrem eigenen Family Office die wenigsten Risiken.

Verzerrte Wahrnehmungen

Eine unverständlich extreme Risikowahrnehmung zeigen viele reiche Familien außerhalb des Family Office. So fliegen Familienmitglieder aus Sicherheitsgründen nicht gemeinsam in einem Flugzeug, sie fahren allerdings mit einem Fahrzeug zum Airport. Der Grund ist die beim Autofahren bestehende Kontrollillusion, welche beim Fliegen nicht gegeben ist.

Risikowahrnehmung ist von den Zielen abhängig

Und genau hier kann ein Family Office kompetent beim Risikomanagement helfen. Wer mehr erreichen will, geht dafür auch höhere Risiken ein beziehungsweise unterscheidet sich seitens der Wahrnehmung von passiveren Menschen. Dementsprechend ist die Risikobereitschaft nur bei älteren Vermögenden zurückgegangen, bei den Jüngeren herrscht meist tiefes Misstrauen gegenüber dem derzeitigen Finanzsystem vor.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

“Big Brother is watching you” – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman “1984” ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

5 + 8 =