Vermögende haben bei ihrem Family Office eine völlig andere Risikowahrnehmung als die darin arbeitenden Personen. Bei Ersteren wird die Wahrnehmung aus dem Bauch heraus geprägt, die Family Officer gehen die Sache eher analytisch an.

Woher kommt die unterschiedliche Risikowahrnehmung?

Vermögensinhaber nutzen die Leistungen beim Family Office aufgrund ihrer verbreiteten Angst vor substanziellen Verlusten. Wenn ein Family Officer seine Risikowahrnehmung zum Ausdruck bringen will, greift er dazu auf mathematische Formeln und Statistiken zurück. Diese Diskrepanz generiert eine gewisse Distanz zwischen Kunden und Office-Betreibern.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Vermögensinhaber selbst durch signifikante Unterschiede bei der Risikowahrnehmung. Nehmen wir beispielsweise einen Unternehmer, der beschäftigt sich nur ansatzweise mit der Entwicklung seines von den Firmenwerten klar getrennten Privatvermögens.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Er überlässt die professionelle Bewirtschaftung dieses Sicherheitspuffers einem Family Office und zeigt eine unternehmerisch ausgeprägte und verhältnismäßig hohe Wahrnehmung beim Risiko.

Bei geerbten Vermögen

Ganz anders ist die Risikowahrnehmung eines Vermögenden in dritter Generation, er hat sein Vermögen geerbt und will es mit einem Family Office erhalten und gegebenenfalls vermehren. Seine Wahrnehmung ist eher auf das Risiko gleichmäßig eintreffender Zahlungen fokussiert. Sofern bei diesem Vermögensinhaber kein aktives Interesse vorliegt, zeigt er wenig Kenntnisse in Themen wie Vermögensverwaltung und Vermögens-Risiken. Diese Gruppe an Vermögenden sieht in ihrem eigenen Family Office die wenigsten Risiken.

Verzerrte Wahrnehmungen

Eine unverständlich extreme Risikowahrnehmung zeigen viele reiche Familien außerhalb des Family Office. So fliegen Familienmitglieder aus Sicherheitsgründen nicht gemeinsam in einem Flugzeug, sie fahren allerdings mit einem Fahrzeug zum Airport. Der Grund ist die beim Autofahren bestehende Kontrollillusion, welche beim Fliegen nicht gegeben ist.

Risikowahrnehmung ist von den Zielen abhängig

Und genau hier kann ein Family Office kompetent beim Risikomanagement helfen. Wer mehr erreichen will, geht dafür auch höhere Risiken ein beziehungsweise unterscheidet sich seitens der Wahrnehmung von passiveren Menschen. Dementsprechend ist die Risikobereitschaft nur bei älteren Vermögenden zurückgegangen, bei den Jüngeren herrscht meist tiefes Misstrauen gegenüber dem derzeitigen Finanzsystem vor.

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Situationsbewertung – Mandantenbrief 04/20

Die Schwemme der negativen und beunruhigenden Nachrichten reißt nicht ab und somit sind auch die Börsen weiter von der Erwartungshaltung erfasst. Zum aktuellen Stand ist kein wirkliches Abschwächen der Abwärtsbewegung zu erkennen.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

Breit gestreut und viel Disziplin – Mandantenbrief 02/2021

2020 war eines der turbulentesten Jahre der jüngeren Geschichte und historisch in mehrfacher Hinsicht beispiellos. Und es hat uns auch gezeigt, wie unerhört belastbar Menschen, Institutionen und Finanzmärkte sein können.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

10 + 7 =