Rohstoffe scheinen nach Ansicht renommierter Experten vor einer Bodenbildung zu stehen, von einer Trendumkehr sind sie allerdings noch weit entfernt. Gleichbleibende Förderquoten seitens der OPEC ließen die Erdölpreise in freien Fall übergehen, die Produzenten hoffen auf die Selbstheilungskräfte des Marktes.

Rohstoffe wie Erdöl leiden unter Überangebot

Das Angebot an Öl wurde in jüngster Vergangenheit durch das umstrittene Fracking in den Vereinigten Staaten erhöht.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Produzenten scheinen sich allerdings verkalkuliert zu haben, denn der Großabnehmer China benötigt angesichts sinkender Wachstumsraten erheblich weniger von diesem Rohstoff als noch vor wenigen Jahren. Die Saudis verstehen sich darüber hinaus nicht mehr länger als stabilisierende Nation. Ihrer Einstellung nach werden sich die Preise der Rohstoffe, und hier insbesondere Öl, durch ausbleibende Investitionen auf höhere Werte einpendeln.

Die Haltung Saudi Arabiens kommt einer Kampfansage gleich

Die Saudis gehen allerdings völlig andere Wege als noch bei der Ölkrise in den 70er Jahren. Sie meinen, dass extrem billige Rohstoffe andere Mitbewerber aus den Märkten drängen. Diese Ansicht wird von führenden Erdölkonzernen gestützt, denn sie sehen die 80-Dollar-Marke als unterste Grenze für rentable Förderung. Die Entscheidungsträger in Riad zielen damit in erster Linie auf die Vereinigten Staaten ab, die mittels Fracking enorme Mengen an Öl aus dem Schiefergestein holen. Fracking wird erst unterhalb von 65 Dollar unrentabel, vielleicht gelingt es den Saudis, die wenig umweltfreundliche Gewinnungsmethode durch einen noch niedrigeren Ölpreis zu stoppen.

Rohstoffe durch starken Dollar mit Preisdruck

Allerdings gilt dies nur für einige Rohstoffe, in der Mehrzahl regeln sich die Preise durch Angebot und Nachfrage. Beim Rohstoff Gold resultiert der steigende Dollar beispielsweise in Gewinnen für europäische Anleger. Vorhersagen sehen den Goldpreis in Regionen unterhalb der 1.200-Dollar-Grenze fallen, auch hier spielen geringe Nachfrage und Überkapazitäten tragende Rollen.

Rohstoffe sind generell eine riskante Anlageklasse, zu viele unbestimmbare Faktoren entscheiden dabei über Rendite oder Verlust. Entsprechende Vorhersagen dienen aufgrund ihrer zufälligen Charakteren kaum zu vernünftigen Entscheidungen.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen – wie unvorsichtig ist das denn?

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

5 + 1 =