Die Schwellenländer kämpfen mit unterschiedlich stark ausgeprägten Krisen, welche auch für die Industrienationen gefährlich werden könnten.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Faktoren, die nach Expertenmeinungen Voraussetzungen für eine zeitnahe Erholung wären.

Makro-Ungleichgewichte müssten spürbar abgebaut werden

Alle Schwellenländer, mit Ausnahme von Indien und Indonesien, zeigen deutliche Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen.

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Das bedeutet, ihr Kreditwachstum ist weit höher als das nominale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts. Daher müssen Strukturreformen schnellstmöglich in Angriff genommen werden, welche die Haushalts- und Leistungsdefizite beseitigen sowie der Inflation Einhalt gebieten.

Die politische Instabilität der Schwellenländer

Sie könnte auch durch die vielen anstehenden Wahlen weiter wachsen und von eskalierenden sozialen Spannungen sowie Unruhen geprägt werden. Von den politischen Entscheidungsträgern wird die entsprechende Anpassung ihrer Wirtschaftspolitik erwartet. Doch sind diese im Vorfeld von Wahlen oft in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt, siehe Thailand. Veränderungen sind eher an den Finanzmärkten zu registrieren, beispielsweise die Leitzinserhöhungen in Indien und der Türkei.

China muss sich von seinen Problemen befreien

Nicht nur der Schattenbanksektor ist für China eine Herausforderung, auch die jüngsten Konjunkturdaten weisen erneut auf stockende Wachstumsentwicklung hin. China wird daher nach Ansicht von Experten eher ein bremsender Faktor für die Schwellenländer-Assets bleiben.

Wachstum ist dringend notwendig

Die Emerging Markets müssen ihre Wachstumsdynamik gegenüber den Industrieländern optimieren, doch befürchten Fachleute aufgrund der geldpolitischen Straffung eher das Gegenteil. Kräftige Binnennachfrage könnte zur Beseitigung volkswirtschaftlicher Ungleichgewichte beitragen, ist aber vorerst nicht in Sicht.

Die Inlandsnachfrage wird entscheidend von den aktuellen politischen Krisen beeinflusst, in Staaten wie Thailand, der Ukraine sowie der Türkei ist sie durch Eskalation der Spannungen fast zum Erliegen gekommen. Von der wieder anziehenden Nachfrage der Industrienationen können die Schwellenländer kaum profitieren. Ausnahmen davon sind Süd-Korea, Taiwan, Polen und Mexiko, ihnen kann aufgrund steigender Exporte deutliche Konjunkturbelebung prophezeit werden.

Die Kapitalströme in die Schwellenländer

Beschleunigte Kapitalabflüsse sind keine gute Investitionsgrundlage. Daher sollte eine Stabilisierung der Kapitalströme in beide Richtungen abgewartet werden.

Der übermäßigen Aufwertung sollte Einhalt geboten werden

In den Jahren 2002 bis 2011 fand eine Wechselkurs-Aufwertung um über 30 Prozent statt. Die Emerging Markets werden in nächster Zeit von weiteren Abwärtskorrekturen geprägt sein.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

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Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

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Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

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Übertriebene Aktienkurse? | Mandantenbrief 10/2020

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