Siemens gehört zu den deutschen Traditionsunternehmen. Der Technologie-Mischkonzern mit Sitz in Berlin und München konnte sich bisher durch alle Zeitläufte erfolgreich an den Märkten behaupten.

Jetzt stellt sich das Großunternehmen für die Zukunft neu auf.

Vision 2020 – die Siemens Strategie

‚Vision 2020‘, so nennt Siemens-Chef Joe Kaeser seine Strategie, die er jetzt der Öffentlichkeit präsentierte. Sie sieht einen grundlegenden Konzernumbau vor.

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Die Neuausrichtung ist die logische Konsequenz aus den zuletzt nur mäßigen Geschäftszahlen. Der Konzernumsatz ist mit 17,5 Mrd. Euro leicht rückläufig, die Aufträge sind um zehn Prozent eingebrochen. Immerhin konnte im ersten Quartal 2014 das operative Ergebnis auf 1,6 Mrd. Euro gesteigert werden – ein Zuwachs von 16 Prozent.

Mit der Umsetzung seines Konzeptes will Kaeser die Siemens-Struktur nachhaltig verändern. Bisher ist der Konzern in die vier Sektoren Industrie, Energie, Healthcare und sektorübergreifende Geschäfte mit insgesamt 16 Divisionen gegliedert. Künftig wird es nur noch neun Divisionen rund um die Bereiche Industrie und Energie geben. Der Sektor Healthcare wird weitgehend verselbständigt. Gleichzeitig soll bei der Verwaltung gespart werden. Um eine Milliarde Euro will Kaeser hier bis 2016 die Kosten verringern.

Zukäufe und Börsengänge

Der Schwerpunkt des Energiebereichs wird künftig in die USA verlagert. Hier will Siemens mit seinen Gasturbinen vom boomenden Öl- und Gasgeschäft in den Vereinigten Staaten profitieren. Zu diesem Zweck werden Teile von Rolls Royce erworben und auch die geplante Übernahme der Alstom-Energiesparte ist vor diesem Hintergrund zu sehen. Im Industriesektor setzt Siemens auf die Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen und Produktionsanlagen. Die Aktivitäten werden unter der neuen Division Digital Factory zusammengefasst. In der Healthcare-Sparte ist ein erster Börsengang im Bereich Hörgeräte ins Auge gefasst. Weitere könnten folgen.

2014: Optimismus angesagt

Für das laufende Jahr gibt sich Siemens optimistisch. Der Nettogewinn soll um 15 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro steigen. Voraussetzung dafür ist ein mindestens gleichleibender Umsatz.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Depotübertragung von AAB zu ebase – Mandantenbrief 03/2021

Nun ist es sicher: Die AAB wird an die ebase verkauft und alle Konten müssen umziehen. Die ebase verfolgt ein der AAB ganz ähnliches Geschäftsmodell und ist auf Finanzberater und deren Mandanten spezialisiert.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: „Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?“ Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Unbeliebteste Rally aller Zeiten | Mandantenbrief 11/2020

Verrückte Welt noch verrückter. Noch vor kurzem hatte Wirecard eine höhere Marktkapitalisierung (Börsenkurs mal ausgegebener Aktien) als die Deutsche Bank.

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