Bei Investmentfonds sorgt eine besondere Konstruktion dafür, dass die Anlagegelder vor Ausfällen der Investmentgesellschaft geschützt sind. Sie stellen nämlich Sondervermögen dar.

Vor Insolvenz geschützt

Das Sondervermögen aus Fonds gehört grundsätzlich nicht zum Vermögen der Gesellschaft, die Fonds anbietet und managt, sondern bildet eine davon getrennte Vermögensmasse.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Sollte das Investmentunternehmen insolvent werden, bleibt das Sondervermögen konsequenterweise bei der Auseinandersetzung mit den Gläubigern außen vor. Sie haben keinen Zugriff auf die Gelder. Daher sind Fondsteilhaber auch von einer Insolvenz der Investmentgesellschaft nicht betroffen. Wenn eine Investmentgesellschaft mehrere Fonds auflegt, wird für jeden ein eigenes Sondervermögen gebildet.

Verwaltung über Depotbank

Um das Fondsvermögen nicht nur rechtlich, sondern auch tatsächlich vor missbräuchlichem Zugriff durch das Fondsunternehmen zu schützen, ist die gesonderte Verwahrung und Verwaltung des Vermögens bei einer Depotbank vorgeschrieben. Die Depotbank kümmert sich um die ordnungsgemäße Abrechnung der Fondsanteile beim Erwerb oder der Rückgabe, sie prüft außerdem die korrekte Abwicklung aller Wertpapiertransaktionen im Zusammenhang mit dem Investmentfonds.

Auch eine eventuelle Zahlungsunfähigkeit der Depotbank würde das Sondervermögen nicht gefährden. Denn ebenso wenig, wie es sich um Eigentum der Investmentgesellschaft handelt, gehört es zum Vermögen der Depotbank. Sie wird nur als Verwalter tätig.

Insolvenzschutz nur bei offenen Fonds

Die Sondervermögens-Konstruktion gilt allerdings nur für sogenannte offene Investmentfonds. Publikumsfonds, die in Wertpapiere investieren wie Aktien- oder Rentenfonds, sind typischerweise offene Fonds. Bei ihnen ist der Zugang und Austritt zeitlich nicht beschränkt, daher sind sie ‘offen’.

Hiervon zu unterscheiden sind geschlossene Fonds. Hier sieht die Situation grundsätzlich anders aus: Der Anleger wird bei geschlossenen Fonds de facto zum Mitgesellschafter eines Unternehmens, das sich bei einem bestimmten Projekt engagiert. Er trägt als solcher alle unternehmerischen Risiken. Das schließt auch die Übernahme von Verlusten und die Haftung – zumindest bis zur Höhe der Einlage – ein. Geschlossene Investmentfonds werden zum Beispiel gerne bei Immobilienprojekten oder Vorhaben im Bereich erneuerbarer Energien aufgelegt.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den “Zehnjährigen” hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Übertriebene Aktienkurse? | Mandantenbrief 10/2020

Die Aktienkurse steigen, als hätte es den Shutdown nicht gegeben. Dabei wird die Wirtschaftserholung lang und mühsam werden.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

15 + 8 =